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Aktion "Dealer wählen Stoiber"

Grüß Gott,

heute möchte ich Sie dringend bitten, die Aktion "Dealer wählen Stoiber" zu unterstützen. Die jüngsten Arbeitslosenzahlen sprechen eine deutliche Sprache: wir befinden uns in einer ernsten Krise. Auch unsere Berufsgruppe, die naturgemäß wenig in der Öffentlichkeit in Erscheinung tritt, ist bedroht. Bedroht durch eine wachsende Toleranz in großen Teilen der Bevölkerung gegenüber weichen Drogen, genährt durch erfolgreiche Versuche in Nachbarstaaten und Ergebnisse von Studien, die sich immer schwieriger unterdrücken lassen.

Nehmen Sie unser Anliegen ernst, denn mit der CSU ist ein Ansteigen der Arbeitslosigkeit auch in unserer Berufsgruppe mit Sicherheit zu verhindern. Mit ihrer entschiedenen Absage an eine Entkriminalisierungspolitik setzt die Union deutliche Zeichen für die Gewährleistung des Status Quo:

Eine Entkriminalisierung bringt unübersehbare Risiken für den Staatsapparat, die Politik und die Wirtschaft mit sich: freigesetzte Kräfte der Ermittlungsbehörden könnten sich auf die Ermittlung von Großdealern und Strippenziehern konzentrieren, was eine deutliche Zunahme des Berufsrisikos bedeutet.

Unter finanziellen Gesichtspunkten ist mit dramatischen Einkommensverlusten zu rechnen: Seriöse Studien warnen vor versiegenden Einnahmequellen durch informierte und qualitätsbewußte Konsumenten, dadurch schlechteren Absatzmöglichkeiten für Produkte minderer Güte und letztendlich drohender Arbeitslosigkeit -- dies sind belastende Faktoren, die ein ungünstiges Betriebsklima schaffen. Im Schatten der Legalisierung bzw. einer Entkriminalisierung lauern große Gefahren: der Beruf des Dealers wird unattraktiver, es kommt kein Nachwuchs mehr nach -- und der Jugendarbeit gilt schließlich unsere besondere Aufmerksamkeit und Sorge.

Die größte Bedrohung sind, neben drohender Strafverfolgung, wegfallende Chancen auf Cross-Selling-Effekte, d.h. das aktive Anbieten von harten Drogen und die Verkaufsmöglichkeit eines ganzen Sortiments entfällt. Daraus resultiert nicht nur ein niedrigeres Einkommen, sondern viel schlimmer: der Wegfall der überaus wichtigen Türöffner-Funktion, denn dieser ist der Grundpfeiler unserer Marketingstrategie: Nur konsequente Gleichsetzung und Verdammung von jedweden illegalen Substanzen ermöglichen das nötige Herabsetzen der Schwellenangst bei der Zielgruppe, die ja durch einen Blick in die Gesellschaft feststellt, dass der Konsum von Drogen keineswegs zwangsläufig in Verelendung und in die Gosse führen muß. Unsere Nachwuchsförderung wird komplett in Frage gestellt. In Ländern mit "lockerer" Linie ist bereits ein besorgniserregender Rückgang der Konsumentenzahlen festzustellen, da erst das Verbot viele Jugendliche zusätzlich zum Konsum motiviert.

Uns wird vorgeworfen, uns an der Gesellschaft zu bereichern, aber niemand sollte heute noch glauben, daß Cannabishandel allein Gewinn abwirft. Im Gegenteil: im Verhältnis zum Handel mit harten Drogen zahlen wir sogar noch zu! Dies nehmen wir in Kauf, da wir uns als Dienstleister an der Gesellschaft verstehen, und als solche haben wir einen wichtigen sozialen Auftrag. Solange unsere Leistung in großen Mengen nachgefragt wird, steht fest, daß ein großes der Gesellschaft innewohnendes Bedürfnis nach unseren Produkten besteht.

Hören Sie nicht auf die, die Ihnen erzählen wollen, daß durch eine Entkriminalisierung ganze Industrie- und Handelszweige entstehen könnten, die Beschäftigung und sogar noch Steuereinnahmen mit sich brächten. An anderer Stelle müßte im Gegenzug mit einem Stellen-Abbau gerechnet werden, nämlich bei Tarnfirmen, die nach außen sichtbar legalen Geschäften nachgehen, aber im Grunde lediglich der Geldwäsche dienen.

Lassen Sie sich nicht einlullen von Schönwetter-Reden über nachwachsende Rohstoffe, Umweltverträglichkeit und über mögliche Einsparungen der öffentlichen Hand in Milliardenhöhe. Dies sind lediglich Behauptungen von liberalen und linken Agitatoren sowie der Polizeigewerkschaft.

Fest steht: Auch Dealer brauchen Sicherheit!

Denken Sie bitte auch an Deutschlands Glaubwürdigkeit -- hier stehen langjährig gewachsene internationale Geschäftspartnerschaften auf dem Spiel. Für eine Industrienation wie Deutschland könnte eine Entkriminalisierung darüberhinaus verheerende Folgen haben, denn wer weniger Geld aus Drogengeschäften bekommt, kann auch nur weniger Geld für Waffenkäufe ausgeben. Dies würde eine Waffenexport-Nation wie Deutschland stark treffen. Damit nicht genug: auch heute blühende Industriezweige wie die Sicherheitstechnik hätten mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen.

Wir wollen diesen Entwicklungen mit dieser Aktion entgegenwirken. Bitte helfen Sie uns dabei. Wählen Sie Stoiber und die CSU.

Herzliche Grüße
Ihr
X. (muß leider anonym bleiben, sie verstehen schon ...)


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Erstellt am 22.10.2003
Letzte Änderung am 18.07.2004 15:17 (CEST)
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