Schlabonskis Welt
28. May 2007
Filed under: Allgemein, Achwas, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 16:34

Und immer wenn man meint, blöder gehts nicht mehr, kommt von irgendwo ein Ami her. Diesen Monat ist es der Vater eines Baseballspielers, welcher es geschafft hat, sturzbesoffen und unangeschnallt sowie mit dem Händi telefonierend in einen Abschleppwagen zu donnern, der am Wegesrand stand, und dabei, ganz wie es sich gehört, dem Hl. Darwin sein bescheidenes Lebenslichtlein zu opfern (denn ne große Leuchte kann der ja nu wahrlich nicht gewesen sein).

Und was macht nu sein Vadder? Genau: Verklagen, was sonst. Das Restaurant, in dem Sohnemann stundenlang gepichelt hat; den Abschleppwagenfahrer, weil der keine Signallampen aufgestellt hat; und als wär das noch nicht albern genug, auch den Fahrer des liegengebliebenen Autos, dem der Abschlepper zu helfen suchte, weil der ja fahrlässig liegengeblieben sei.

Ja. Na klar.

Warum nicht auch noch gleich die Schule des Sohnes, die ihm die Gefahren des Alkohols nicht richtig beigebracht hat; den Hersteller des söhnschen Geländewagens, weil da kein Atemtest-Zündunterbrecher drin war; oder vielleicht gleich noch Osama bin Laden, weil der eh an allem schuld ist?

Lieber nich zu lange drüber nachdenken. Könnte gesundheitsschädlich sein. Obwohl, dann kann man ja den Typen verklagen.

Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 15:57

Dieser G8-Gipfel in Heiligendamm, oder vielmehr sein Vorspiel, wird sicherlich in die Geschichte der Possen dieser unserer Bunzreplik eingehen, oder? Da wird ein ganzes Städtchen eingezäunt, damit es nicht wegrennt, wenn die Politiker kommen. Oder so ähnlich. Und damit es nicht aufs Meer rausschwimmt, muß natürlich auch noch ein Schutznetz her.

Und weil man dann dem sauteuren Zaun (wieso ein Kilometer Zaun Millionen von Euro kostet, muß mir auch mal einer erklären…) dann offenbar nicht mal seine ureigenste Aufgabe, das Abhalten von Demonstranten, zutraut, wird gleich 200 m vor dem Zaun das Demonstrieren verboten. Noch größere Schutzzaunschutzzonen wollten sie ja, aber die haben dann ja die Gerichte kassiert (womit ich nicht gerechnet hätte).

Nu ist mir der G8-Gipfel selber, also das, was die da zu bekakeln planen, schändlicherweise herzlich egal. Aber die schiere Geldverschwendung, dieses Kuh Möwenkaff Heiligendamm für die paar Tage in etwas hoffentlich hinreichend Sicheres umzumodeln (und anschließend wieder zurück), doch, die geht mir schon auf die Nüsse. Hätte man diese Veranstaltung nicht irgendwo machen können, wo die passende Infrastruktur schon vorhanden ist? Bonn wäre doch ne Idee gewesen. Die freuen sich bestimmt, wenn die große weite Welt mal wieder kucken kommt.

Schade — der ultimative Gag wäre ja gewesen, wenn jetzt sämtliche Demonstranten einfach weggeblieben wären und die tausende von Bul Freunden und Helfern samt Zaun einfach sinnlos hätten rumstehen lassen. So richtig ins Leere laufen lassen, das wäre eine angemessene Protestaktion gegen die Geldvernichtung gewesen.

Man wird ja noch träumen dürfen.

Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 03:01

Unser Leser Hans-Dieter H., Rentner aus Holm-Seppensen, schickt den Scan eines Prospektes, in dem gezeigt wird, wie man eine Bohrmaschine vorzugsweise nicht in einen Bohrständer einspannen sollte, wenn einem der eigene Unterkiefer was wert ist:


Don't try this at home

Bitte nicht nachmachen. Oder wenn, dann nicht einschalten. Und immer dran denken: Auch der schönste 43er Eurohals nützt nix, wenn ein hohler Kopf draufsitzt.