Schlabonskis Welt
26. November 2010
Filed under: Allgemein, Achwas, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 20:29

Donnert mir doch vorhin das Radio Werbung von Thomas Philipps, einem “Sonderpostenmarkt”, ins Hirn: diese Woche sei ihr Superangebot H-Milch mit 1,5 Prozent Fett. Nun bin ich nicht nur kein Fan von H-Milch, sondern auch eher skeptisch angesichts der Idee, die in einem Laden zu kaufen, der sich dem Vertrieb vom Laster gefallener Güter verschrieben hat … aber was mich an der Werbung am meisten beeindruckt hat, war die beworbene Ersparnis.

Besagte H-Milch sollte nämlich 46 Cent kosten.

Statt 48.

Woooow! ZWEI CENT PRO LITER! Ey, dafür fahr ich nicht mal nen größeren Umweg, wenns um Superbenzin geht. Und davon verbrauche ich mehr als von der Milch. Selbst wenn das keine H-, sondern trinkbare Milch ist.

Unfaßbar.

24. November 2010
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 19:45

Na, da soll noch mal einer sagen, die Verbrecher von der GEMA seien zu nix gut: dank ihrer bleibt man auf dem Aachener Weihnachtsmarkt wenigstens von der klebrigen Tonpest verschont. Lächerlich, gewiß, aber trotzdem ein Beispiel, das Schule machen sollte. Wenn man schon nicht Weihnachtsmusik von Chris Rea (”Driving Home for Christmas”, eins der ganz wenigen erträglichen Stücke zum Thema) oder Peter Schilling (”Stille Nacht, heilige Nacht, irgendwo wird grad einer umgebracht” — yes! Knackig! So muß das!), dann wenigstens auch nicht das Gejaule von Wham und Konsorten.

Apropos Wham: Beim NDR läuft grade ne Abstimmung, ob “Lääßt Krißmeß” dieses Jahr auch wieder gedudelt werden soll. Bis jetzt führen die Neinsager. Wenn Ihr mir nen Gefallen tun wollt — sorgt dafür, daß das so bleibt. Danke.

Update: Hat nicht geklappt. Schade. Naja, andererseits, gegen die aktuellen Machwerke von Käthe Perri, Lady Bescheuert oder Ällex Mäx Bändwurm ist das Kreischmessenlied ja andererseits auch hervorragend erträglich. Immer positiv denken!

Up-Update: Verdammt. Hab ich den letzten Satz wirklich geschrieben? Ich?! Ich muß besoffen sein. Bitte entschuldigt diesen unverzeihlichen Ausrutscher, soll nicht wieder vorkommen.

Euer
Dieter Schlabonski

14. November 2010
Filed under: Allgemein, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 23:19

Sacht mal, wer schreibt eigentlich dieser Schakira da ihre, räusper, Lieder, hust, und ist der Typ (oder die Schnepfe) nur sprachbefreit oder völlig lobotomiert? Erst Wacka Wacka, die schon bekrittelte Fußballhymne einer längst verdient vergessenen Weltmeisterschaft, die trotzdem noch über alle Sender dröhnt, und nun Locka Locka, der lang erwartbefürchtete Nachfolgehit.

Das Schema scheint ja beunruhigenderweise sogar aufzugehen. Was dürfen wir da wohl als nächstes erwartragen? Schlabonski wagt ein paar Tips:

  • Macka Macka — Ein Lied über irgendeinen Ehemaligen, Zukünftigen oder auch zukünftigen Ehemaligen.
  • Hocka Hocka — Schakira bei Ikea.
  • Lecka Lecka — Entweder Essen oder irgendwas noch Unappetitlicheres, könnt Ihr Euch aussuchen.
  • Locka Locka — Nicht immer alles so verbissen sehen. Ach nee, Mist, das hatten wir ja schon, das müssen wir abziehen.
  • Kacka Kacka — Irgendwann wird auch Schakira sich vermehren, befürchte ich. Dann kann sie ja die Ausscheidungen der Brut besingen. Eltern reden ja gerne über sowas.
  • Wecka Wecka — Wie, schon wieder aufstehen? Verdammt.
  • Mecka Mecka — Ja, gut, ich hör ja schon auf.