Schlabonskis Welt
21. January 2011
Filed under: Allgemein, Achwas, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 16:02

Aus dem früheren Leben in einem Paralleluniversum, wo Schlabonski mal Programmierer war (einzelne Leser mögen sich vielleicht erinnern), hier die Geschichte einer zornigen Fehlermeldung per Fax. Gefaxt wurde ein von unserer Software generiertes Schreiben an einen Kunden unseres Kunden, und dieses Schreiben war zugegebenermaßen relativ unhöflich überschrieben mit den Worten “Keine Anrede Meier!”, mit dickem Filzstift umkringelt und mit harter Handschrift kommentiert: “WAS SOLL DAS?!”

Man kann sich schon fast denken, was da schiefgegangen ist. Und tatsächlich, der Blick in die Anrede-Tabelle förderte folgendes zutage:

NR    TEXT                           MITNAME
===== ============================== =======
HERR  Sehr geehrter Herr             1
FRAU  Sehr geehrte Frau              1
FIRMA Sehr geehrte Damen und Herren  0
KEINE Keine Anrede                   1

Ja, so sieht eine sorgfältig gepflegte Grunddatentabelle aus. Da reicht es nicht, den Primärschlüssel NR einigermaßen sprechend zu vergeben, nein, das muß selbstverständlich alles genauestens erklärt werden! Und wenn man dann das erste Mal seit Einrichtung des Systems tatsächlich “KEINE” auswählt, passiert halt sowas wie oben.

(Die Bedeutung des Feldes MITNAME zu verstehen, sei dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.)

6. January 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 19:49

Tauwetter. Hach. Was hab ich das vermißt. Sieht man schon daran, daß ein objektiv eigentlich recht mistwetteriger Tag wie der heutige (so vier bis sechs Grad und meist regnerisch) geeignet war, in mir fast sowas wie Frühlingsgefühle zu wecken. Beinahe schon sowas Ähnliches wie Elan. Anflüge von Lebensfreude gar.

Und da kann mir auch der jüngste Nahrungsmittelpanschskandal die Laune nicht verderben. Wißtschon, der mit den 26, nein, ein paar hundert, äh, wohl doch eher dreitausend Tonnen Schmierfett, die “versehentlich” ins Tierfutter geraten sind. Schmierfett! Und gemerkt haben sie es erst, weil in der Charge Schmierfett nun zufällig auch noch Dioxin drin war. Naja. Wie schon vor Jahren Dieter Nuhr sinngemäß meinte: eigentlich darf man sich eh nur noch von künstlichen Aromastoffen ernähren. Ab und zu noch einen Obstler, wegen der Vitamine.

Ja. Was war noch? Achja, drei Prozent für die FDP, und die WochenHeute-Show behält vielleicht doch recht mit der Vermutung, die hätten in ihren “18%”-Schildern nur das Komma vergessen. Geradezu niedlich, wie das Westerwelle nun mit den Armen rudert beim Versuch, nicht abzusaufen. Die beste Erklärung für den Wählerschwund kam gerade im Radio: “Die haben alle gemerkt: Huch, ich habe ja gar kein Hotel.” Weiter so!

Wir wollen schließlich auch weiterhin was zu lachen haben. Frohes Neues allerseits!

1. January 2011
Filed under: Allgemein, Achwas, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 18:10

Man bestaune: eine Klotür beim Burgerking Braunschweig-Weststadt.

klotuer.jpg

Man beachte: den überaus sorgfältigen Neuanstrich unter genauso sorgfältiger Aussparung der näheren Umgebung der Türklinke. Man will ja keine Farbkleckse auf derselben, nichtwahr?

klotuer-n.jpg

Man bedenke: das ausgesparte Quadrat rechts hätte indes wirklich nicht unbedingt sein müssen. Oh, Verzeihung. Ich habe beim Anstreicher die Fähigkeit des Denkens vorausgesetzt.