Schlabonskis Welt
7. Juli 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 13:52

Es folgt ein fiktionales Interview mit der Pappnase, die bei Cinemaxx für die Website verantwortlich ist.

Dieter Schlabonski: Ich geh ja nicht oft ins Kino. Aber oft genug, um das Cinemaxx-Programm Braunschweig als Bookmark abgespeichtert zu haben. Und als ich den gestern mal wieder aufrief, lief er ins Leere.
Cinemaxx-Pappnase: Logisch. Es gibt ja auch kein Cinemaxx in Braunschweig.
Dieter Schlabonski: Das hab ich dann auch gemerkt. Aber es gab mal eins. Und was damit passiert ist, hätte ich dann ja schon ganz gerne gelesen.
Cinemaxx-Pappnase: Sie haben es doch auch so erfahren, oder?
Dieter Schlabonski: Ja. Indem ich zum Cinemaxx gefahren bin, um nachzufragen.
Cinemaxx-Pappnase: Es gibt kein Cinemaxx in Braunschweig.
Dieter Schlabonski: Stimmt. Heißt jetzt C1 Cinema.
Cinemaxx-Pappnase: Genau.
Dieter Schlabonski: Und warum steht das nicht auf Ihrer Website?
Cinemaxx-Pappnase: Weil uns das nichts angeht. Das ist die Website des Cinemaxx. Und in Braunschweig gibt es …
Dieter Schlabonski: … kein Cinemaxx. Ich weiß. Aber Sie hätten doch einfach mal nach C1-Cinema.de linken können? Oder gar zum aktuellen Programm? Tut doch gar nicht weh.
Cinemaxx-Pappnase: Sind Sie wahnsinnig? Zur Konkurrenz linken?!
Dieter Schlabonski: Was hätte denn schlimmstenfalls passieren können?
Cinemaxx-Pappnase: Na daß wir Kunden an die Konkurrenz verlieren.
Dieter Schlabonski: Also, mich haben Sie als Kunden verloren, als Sie Ihr Braunschweiger Cinemaxx an C1-Cinema verkauft haben. Sie glauben doch nicht im Ernst, daß ich jetzt zum Kinogehen nach Hannover fahr, nur weil es da ein Cinemaxx gibt?
Cinemaxx-Pappnase: Zwei.
Dieter Schlabonski: Okay. Zwei. Trotzdem fahr ich da nicht hin.
Cinemaxx-Pappnase: Verständlich.
Dieter Schlabonski: Warum bietet mir Cinemaxx.de dann, wenn ich meinen Bookmark vom Programm in Braunschweig aufrufe, eine Deutschlandkarte an und in Niedersachsen die Auswahl von Göttingen, zweimal Hannover, Oldenburg und Wolfsburg?
Cinemaxx-Pappnase: Vielleicht möchten Sie ja nach Wolfsburg fahren.
Dieter Schlabonski: Nein, ich möchte gerne in Braunschweig ins Kino gehen.
Cinemaxx-Pappnase: In Braunschweig gibt es doch aber kein Cinemaxx.
Dieter Schlabonski: Arrgh!

Frei erfunden, weil ich zur Schonung meiner Nerven nicht wirklich anrufen wollte.

5. Mai 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Links (zwo drei), Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 11:22

Nein, die Überschrift bezieht sich nicht auf diesen Blog, auch wenn man’s manchmal meinen könnte, sondern auf die Bildzeitung. Über die mecker ich normalerweise ja aus zwei Gründen nicht, nämlich weil ich sie zum einen nicht lese, sondern ihre Eskapaden nur aus dem Bildblog mitbekomme, der zum anderen auch einen guten Job beim Meckern macht, so daß ich dann nicht mehr muß.

Aber diese aktuelle Fehlleistung ist einfach zu hübsch, als daß ich widerstehen könnte. Bild lamentiert über mangelnden Datenschutz bei Google Street View. Entgegen der selbstgesetzten Grundsätze von Google komme es laut Bild vor, daß Kennzeichen oder Gesichter auf Street-View-Fotos unverpixelt und somit erkennbar zu sehen seien.

Grundsätzlich hätte Bild da schon recht, das Problem anzusprechen. Wären da nicht drei kleine Ungereimtheitelein:

  1. Datenschutz? Bild? Ausgerechnet die Zeitung, die Fahndungsfotos auch nach Ende der Fahndung noch unverfremdet zur Illustration nutzt, die Familienfotos erpreßt und sich auch nicht zu schade ist, Leichen im Detail zu zeigen, mokiert sich über anderer Leute Verfehlungen beim Datenschutz bei Bildern? Als nächstes beschwert sich dann AMG über die ökologischen Defizite verschwenderisch motorisierter Luxuskarossen.
  2. Dazu paßt es dann auch, daß Bild die Google-Street-View-Bilder mit den unverpixelten Gesichtern und Kennzeichen abbildet. Natürlich unverpixelt, ist ja klar.
  3. Soweit noch “Bildness as usual”, aber als dann auch noch rauskam, daß die beanstandeten und abgedruckten Bilder gar nicht von Google Street View stammten, sondern von Flickr, fiel mir denn doch nix mehr ein.

Außer diesen Artikel zu schreiben natürlich. Und Bildblog eine Empfehlung auszusprechen: kuckt da ruhig öfter mal rein oder abonniert den Feed, das ist oft amüsant und öfter das Drübernachdenken wert. Sie berichten auch nicht (mehr) nur über Bild, andere Redaktionen sind ja oft auch nicht viel besser.

3. Mai 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 14:43

Mit Worten gegen rechts zu sein, da sind sie ja schnell dabei, unsere Politiker. Worte tun ja auch keinem weh. Aber wehe, wenn es einer mal wagt, sich mit mehr als Worten den Nazis entgegenzustellen! So wie unser Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, der am Wochenende in Berlin an einer Sitzblockade gegen einen Naziaufmarsch teilnahm.

Und schon geht wieder das unerträgliche Geschwalle los von “würdelos” und “billiger Populismus”, zunächst von Seiten der Gewerkschaft der Polizei. Gut, die haben da ja schon das Problem, daß der Naziaufmarsch nun mal genehmigt war (warum eigentlich?) und die Gegendemo nicht (warum eigentlich nicht?) und daß Thierse und seine Mitblockierer somit auf der falschen Seite des Gesetzes standen; daß die Polizei da mäkelt, ist schon klar. Rücktrittsforderungen gegen Thierse allerdings zeigen nur allzu deutlich, wes Geistes Kind so manch hohes Tier der Polizeigewerkschaft offenbar ist. Kann ja nicht sein, daß sich da einer gegen Rechts stellt! Da fehlt es wohl an Zocht und Orrtnunk! Aber sei’s drum, wo, wenn nicht in der Polizei, soll sich so ein Nazi-Sympathisant denn auch sonst verstecken in diesem unseren Lande?

Warum jetzt aber auch die FDP sich schon wieder zu Wort melden muß, von “parteipolitischen Interessen” und “Öffentlichkeitsgeilheit” schwallt und der Staatsanwaltschaft vorzuschreiben versucht, wie sie auf Herrn Thierses Verfehlung zu reagieren habe, das versteh ich nun wirklich nicht mehr. Könnte es vielleicht an parteipolitischen Interessen einer FDP liegen, die mit diesem netten kleinen Skandälchen von eigenen Problemen abzulenken sucht? Oder leidet der Herr Jotzo von der FDP gar nur an Öffentlichkeitsgeilheit?

Schlabonski jedenfalls sitzt in Gedanken neben Herrn Thierse, den Nazis im Weg. Auch denen in der Polizei und in der FDP.

Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 14:11

Dieses Behindertenklo in der TU-Mensa 1 in Braunschweig scheint zunächst (bis auf die Zweitnutzung als Baby-Wickelraum) recht unauffällig.

notfall.jpg

Aber was baumelt da oben an der Schnur denn für ein Schild?

notfallschild.jpg

Ah ja. Okay. Ja, nee, das wird sicherlich einem gehbehinderten Menschen, der beim Versuch, vom Klo in den Rollstuhl zu gelangen, abgerutscht und auf die Fliesen gestürzt ist, keinerlei großen Probleme bereiten, diesen Notfall durch Ziehen an der kaum anderthalb Meter weiter oben angebrachten Schnur kundzutun.

30. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 09:49

Wie manch einer vielleicht mitgekriegt haben wird, sind Adobe und Apple gerade mächtig auf dem verbalen Kriegspfad. Anlaß ist Apples Verzicht auf die Unterstützung von Fläsch im Eifon und damit auch jetzt im Eipott, dem ausführlich gehypten Surftablett mit Tatschskriehn, von dem Apple hofft, es möge genau wie das Eifon ein Riesenhit werden. Daß die kein Fläsch können, ist einerseits lästig; andererseits will man die Dinger als denkender Mensch aber eh nicht, und Fläsch ist ohnehin Dreck, insofern kann man sich bei dem Streit auch entspannt zurücklehnen, Popcorn konsumieren und einfach alles auf sich wirken lassen.

Das neueste Scharmützel: Entweder hat Adobes Chef Shantanu Narayen folgendes über Apple gesagt:

Apples Produkte sind 100% proprietär. Sie sind nur von Apple erhältlich, und nur Apple kann über ihre künftige Weiterentwicklung, Preisgestaltung etc. entscheiden. Obwohl Apples Produkte einfach zu bekommen sind, bedeutet das nicht, daß sie offen sind, weil sie vollständig von Apple kontrolliert werden und ausschließlich von Apple erhältlich sind. Nach praktisch jeder Definition ist Apple ein geschlossenes System.

Oder Apples Chef Steve Jobs hat folgendes über Adobe gesagt:

Adobes Flash-Produkte sind 100% proprietär. Sie sind nur von Adobe erhältlich, und nur Adobe kann über ihre künftige Weiterentwicklung, Preisgestaltung etc. entscheiden. Obwohl Adobes Flash-Produkte einfach zu bekommen sind, bedeutet das nicht, daß sie offen sind, weil sie vollständig von Adobe kontrolliert werden und ausschließlich von Adobe erhältlich sind. Nach praktisch jeder Definition ist Flash ein geschlossenes System.

Verblüffend, oder? Beide haben recht! (Nur einer hat es auch wirklich so gesagt. Welcher, das sei dem Leser als Hausaufgabe überlassen.)

Wie dem auch sei: in diesem Streit kann es nur Verlierer geben. Und das ist auch gut so. Die Amis haben für Fälle wie diesen das schöne Idiom, der Topf schimpfe den Kessel schwarz; unsereins muß leider auf Kindergarten-Sprachniveau zurück und einen Satz gebrauchen, der ohne angehängtes “Ännännännännäänääh!” eigentlich nicht funktioniert. Egal: Herr Narayen, Herr Jobs: Was man sagt, das ist man selber.

22. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 04:13

Das Portemonnaie zu verlieren, ist ansich ja eine eher unangenehme Sache. Von verlorenem Geld und gewonnenen Kosten bei der Wiederbeschaffung der diversen Karten und Papiere mal ganz abgesehen verliert man auch Notizen, Erinnerungsstücke, Quittungen und ähnliches Gerödel, das man erst vermißt, wenn es weg ist. (Und nimmt sich wie jedesmal auch jetzt wieder vor, sowas allabendlich rauszurümpeln. Ja nee, is klar.)

Aber diesmal hatte ich dadurch zumindest eine leidlich unterhaltsame Begegnung mit unseren Freunden und Helfern. Ein solcher nämlich, nennen wir ihn mal Herrn Enkel vom Polizeikommissariat Südwest (Namen geändert), beschied nämlich mein Ersuchen um eine Verlustanzeige mit den Worten “Warten Sie lieber noch ein paar Tage — wenn sich das wieder anfindet, haben wir eine Straftat angezeigt, die nie passiert ist.” Ja und, ist das mein Problem, dachte ich mir leise und frug stattdessen laut, was denn passiere, sollten mich seine Kollegen ohne Ausweis, Führerschein oder Fahrzeugpapiere anhalten am Steuer meines Kraftwagens. “Dann erzählen Sie den Kollegen das, nennen meinen Namen, dann ist das schon okay.” Nagut. Er wird’s wissen.

Vorhin hielten sie mich dann tatsächlich an. Wie auch die letzten paar Male in der Salzgitteraner Gegend; offenbar haben die Junx da sonst nix zu tun. “Dann zeigen Sie mal bitte Ihren Führerschein und die Fahrzeugpapiere.” — “Das wird nicht möglich sein.” Ich fuhr fort, den obigen Sachverhalt zu erklären, und blickte in verstörte Gesichter. “Ja, und was sollen wir da jetzt machen?” Ist das mein Problem, dachte ich mir leise und schlug stattdessen laut vor, vielleicht mal im Polizeikommissariat Südost anzurufen. Herr Enkel war natürlich nicht da. “Was war denn das für ein Kollege?” Wie meinen? “Ja, war der in Uniform oder …?” Jungs, ich merk mir doch Eure Dresscodes nicht.

“Ihnen ist schon klar, daß wir Sie jetzt eigentlich mit auf die Wache nehmen und erkennungsdienstlich behandeln müßten? So mit Fingerabdrücken und allem?” — “Nur zu, ist bestimmt ne lustige Erfahrung.” — “Lustig?” — “Naja, natürlich nicht für Sie …” — “Mir ist das egal, es ist ja nur mein Job.” — “Mir ist das auch egal, ich hab ja nichts zu befürchten, oder?” — “Das weiß ich erst hinterher.”

In dem Stil ging das dann noch ein Weilchen weiter. Ich habe auch alles brav beantwortet, bis auf das eine Pärchen Fragen, das ich bei Polizeikontrollen grundsätzlich nicht beantworte, weil es die Herren Freunde und Helfer nämlich einen Scheißdreck angeht: “Wo kommen Sie gerade her?” bzw. “Wo wollen Sie denn hin?”. Statt “Das sag ich nicht” oder ähnlichen Unfreundlichkeiten hat sich da übrigens die unschuldig vorgetragene Gegenfrage bewährt: “Warum fragen Sie?” Dann ist er nämlich am Rudern, weil er genau weiß, daß es ihn nix angeht :-)

Dieser heute hatte indes sogar ne Antwort auf meine Gegenfrage: “Hätt ja sein können, daß Sie hier in der Nähe jemand identifizieren kann, dann wären wir da eben mit hingefahren.” — “Nö, die schlafen um die Zeit alle.” — “Achso.”

“Ja, und was machen wir jetzt mit dem?”, so frug dann einer der beiden den anderen. Und der erwiderte die Worte aus der Überschrift: “Wenn der nicht so einen Scheiß reden würde, würd ich ihn mitnehmen.” Da verspürte ich denn doch einen gewissen Erklärungsbedarf. Als ich jenen vokalisiert hatte, kam folgende Erklärung: man höre in Situationen wie dieser ja alles Mögliche an seltsamen Ausreden, aber das, was ich da erzähle, klinge nicht wie ausgedacht — genau so einen Mist würde er von den Kollegen (Sesselfurzern, hörte ich ungesprochen heraus) erwarten. “Wenn Sie Ihre Verlustanzeige machen, und dabei dem Kollegen Enkel begegnen, treten Sie ihm bitte von mir in den Hintern.” — “Das werde ich so nicht formulieren, aber ich kann ihn nett von Ihnen grüßen.”

Und so ließen sie mich ziehen. Schade eigentlich, eine Reportage von der erkennungsdienstlichen Behandlung hätte ich Euch auch noch gern serviert. (Da stellt sich, nebenbei, die Frage, was die bringen soll. Ist mein Bild vom Ausweis auch in irgendeiner Datenbank? Vermutlich. Hoffentlich. Meine Fingerabdrücke jedenfalls hat, wenn ich jetzt nicht völlig durch den Wind bin, noch keiner.)

14. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 23:45

Hach, es ist doch schön, wenn sich eine Seite schon auf der Google-Ergebnisseite als das entpuppt, was sie ist:

fremdwort.png

Danke, aber das “Synomym von dem Wort” kuck ich dann doch lieber woanderst ;-) nach. Auch wenn die da nicht nur Fremdwörter haben, sondern sogar auch meine Bedeutung.

10. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 01:27

Folgende kleine Panne ist mir von einem Vögelein zugezwitschert worden:

Im schönen Lingen an der Ems haben sie eine völlig neue Errungenschaft eingeführt: den Zettohbeh oder auch Busbahnhof. Das ist nun bekanntlich eine völlig neue Idee, da kann man ja beim besten Willen nicht auf bekannte Praktiken aus anderen Städten zurückgreifen. Und so kam dann auch keiner auf die Idee, da ein paar schräge Bussteige (um das Unwort “Busbahnsteige” zu vermeiden) hinzuklotzen, wo dann jeder Bus unabhängig von den anderen vorwärts ran- und wieder wegfahren kann. Das wäre ja zu einfach.

Wenn man das nicht will, oder zu blöd ist um es sich auszudenken oder von einem der gefühlt drölfzehnhundertsachtzig bereits existierenden Zettohbehs abzukucken, dann bleiben im Prinzip noch zwei Möglichkeiten des Zettohbehdiehsains: entweder die Busse fahren schön brav im Gänsemarsch an den Bussteigen längs (was blöd ist, weil sie sich gegenseitig behindern täten) oder, wie sie es in Lingen dann gemacht haben: die Busse fahren vorwärts in Parkbuchten und rückwärts wieder raus.

Pfiffig.

Schade nur, daß es in Lingen auch Gelenkbusse gibt, mit denen man nicht wirklich rückwärtsfahren will und für die die blöden Buchten nebenbei gesagt auch rund sechs Meter zu kurz geraten sind. Und noch schader eigentlich, daß man mit besetzen Bussen auch gar nicht rückwärtsfahren darf ohne Einweiser.

Kurz gesagt: nu ruppen sie das alles halt wieder weg, incl. der schon gegossenen Fundamente der Bussteigüberdachungen, und machen das nochmal neu. Zur Übung quasi. Man hat ja Kohle und Zeit im Überfluß, wie es scheint.

Ob man dem zuständigen Planer vom zusätzlich benötigten Budget die dringend erforderliche Hirntransplantation zu spendieren gedenkt, ist nicht bekannt.

28. März 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 17:11

Kuckt mal, was Weltbild da grade Schönes anpreist:

duden.jpg

Schon praktisch, so ein Duden. Ob es nun unbedingt immer der aktuelle sein muß, sei dahingestellt — Schlabonski kommt seit vielen Jahren mit der 21. Auflage, dem legendären Nachwende-Vorrechtschreibreform-Duden, prima über die Runden, zumal der ja auch noch “maßgebend in allen Zweifelsfällen” ist –, aber eins ist sicher: der aktuellste muß es wirklich nicht sein.

Vielleicht hätten sie bei Weltbild auch mal reinsehen sollen in den aktuellen Duden?

Pointe geklaut von einem Posting von Thomas Neumann in der Newsgroup de.etc.sprache.deutsch.

22. März 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Achwas, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 21:47

Gerade in den Radionachrichten:

Nach Angaben des ADAC liegt die Mineralölsteuer bereits jetzt bei rund 70 % des Tankstellenpreises. Damit geht von jeder Tankfüllung rund die Hälfte an den Staat.

Ich enthalte mich eines Kommentars.

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