Schlabonskis Welt
5. October 2011
Filed under: Allgemein, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 17:40

Soso, die Koalitionsverhandlungen von Rot-Grün in Berlin sind also nun gescheitert. Gescheitert an drei Kilometern Autobahn, die die SPD “mehrheitlich” bauen will und die Grünen aber ums Verrecken nicht.

Wie es weitergeht, ist klar: Die SPD kriecht der CDU zu Kreuze, wir kriegen eine große Koalition, und die Autobahn wird gebaut.

Ja verdammt noch mal, das muß doch den Spinnern da bei den Grünen auch klar sein, daß das so läuft, wenn sie sich da stur stellen! Man kann ja nun zu diesem Autobahnbau stehen, wie man will, aber wenn man deswegen die Koalitionsverhandlungen platzen läßt, nur damit die arme grüne Seele ihre Ruh’ hat und später dann laut rufen kann “wir warens nicht, wir warens nicht”, dann ist das mindestens kurzsichtig, eher aber wirklich strohdoof.

Ich für meinen Teil jedenfalls werde den Grünen an jedem Scheiß, den Rotschwarz da in der kommenden Legislatur beschließen wird, die moralische Mitschuld geben: Den hätten sie nämlich verhindern können, um den Preis von ein paar Kilometern neuer Autobahn. Und ja, ich denke, das hätte ein guter Deal sein können.

Pappnasen.

23. September 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 21:05

Nein, ich hab nix gegen Christen. Einige meiner besten Freunde sind Christen. Ich hab auch nix gegen Katholiken, ich war sogar mal in eine verknallt.

Aber was in diesen Tagen abgeht in diesem unseren Lande, wo uns Papa Ratzi besucht, das ist schon nicht mehr normal. Ich mein, wenn die ein paar Massenhysterieveranstaltungen machen wollen, bitte, meinetwegen — das muß ja nicht weiter stören, zumindest auch nicht mehr als ein zünftiges Open-Air-Rockkonzert oder sowas. Ein paar zigtausend Leute strömen in ein Stadion, ein Mümmelgreis stolpert auf die Bühne, und ob er dann My Generation, Hare Krishna oder eben eine Predigt zum besten gibt, sollte logistisch keinen großen Unterschied machen. Der Rasen ist danach so oder so im Eimer.

Aber nein, das debile Oberhaupt der Nichtwisser (denn Glauben heißt … wissenschon) muß ja sein Gejammer partout irgendwo im thüringischen Niemandsland absondern, und weil es da nun mal zwar 80% Katholiken, aber keine geeignete Infrastruktur hat, wird mal eben die Autobahn A38 ganztägig gesperrt. Als Parkplatz für Pilgerbusse.

Hallo? Geht’s noch?

Ich glaub, ich will gar nicht wissen, was das alles wieder kostet. Aber gestattet, daß ich über die angebliche Trennung von Kirche und Staat auch weiterhin hohnzugelächtern mich erdreisten werde. Trennung? Trennung wäre, wenn die Jesus-Freak-Sekte diese Kosten aus ihren eigenen Schatullen begliche. Genug drin sein wird da ja wohl noch, trotz verdientem und lange überfälligem massenhaften Mitgliederschwund.

Ob es denn nötig und angemessen sei, daß der dann auch noch im Bundestag rumgreint, darüber möchte ich mir indessen kein Urteil erlauben. Klar, wäre ich MdB, ich hätte seinen Auftritt auch geschwänzt — aber nur, weil ich ihn und vor allem seine Ansichten einfach so gruselig finde, daß ich mir das nicht hätte antun wollen. Aber die Würde des Parlaments zu beschädigen, wie die Kritiker meinen, dazu sollte doch etwas mehr gehören als das Gewinsel eines scheintoten Denkbefreiten. Mal ganz abgesehen davon, daß ich von dieser Würde eh keine allzu hohe Meinung habe, wenn ich sehe, was da normalerweise so abgeht — würdevoll ist irgendwie anders.

Und wenn es denn aber um konkrete Ergebnisse geht, wie bei dem Treffen mit der Konkurrenz von der anderen Jesus-Fraktion, den Evangelischen, was ist dann? Rrrichtig: dann passiert nix. Eigentlich wollten sie ja wohl über die Vertiefung der ökumenischen Zusammenarbeit reden, was auch immer das dann genau hätte bedeuten sollen — aber solcherlei Ansinnen hat Ratzi dann gleich erstmal einen Dämpfer verpaßt. Klang wie sonst Abschlußerklärungen von Klimagipfeln oder sowas: wir finden das als Idee grundsätzlich gut, aber dafür tun werden wir erstmal nix. Gut — darf, sollte und tut mir ansich scheißegal sein, das Thema, aber es ist doch mal wieder typisch. Viel Gelaber, aber bloß nix Konkretes. Konkret wird die Maria-Sekte ja immer nur bei der Androhung von Fegefeuer und Verdammnis, wenn jemand es wagt, ein Kondom überzustreifen oder einen Geschlechtsgenossen zu heiraten oder sowas. Aber das führt jetzt zu weit — ein genereller Antikirchenrant sollte das hier gar nicht werden.

Denn ich habe ja gar nix gegen Christen.

Nur gegen ihren Boß.

20. September 2011
Filed under: Allgemein, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 18:30

Oder ein Auto abschleppen? Ein Fischernetz knüpfen? Vielleicht brauchen Sie gar einen Flaschenzug?

Clamotten-August hilft:

strick.jpg

:-)

7. September 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Umfragen, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 23:16

Das Internetverbindungsaufmachtool der Telekom für UMTS-Gerödel unter Windows eXPerimental ;-) bietet u.a. folgende Einstellmöglichkeit:

optimierung.jpg

Ja. Von des Texters Bindestrich Phobie mal abgesehen: bitte in welche Richtung soll ich den “Optimierungs Level” verstellen, um was zu erreichen? Ist “Niedrigste” die niedrigste Geschwindigkeit oder die niedrigste Grafikqualität? Was muß ich auswählen, damit das Teil verdammt noch mal gar nicht in meinen Bilddateien herumpfuscht? Und wie zum Geier kommt so eine Dreckssoftware beim größten deutschen Telekoma-Anbieter durch die QA? Jedem Freeware-Autor würde man das Teil verdient um die Ohren hauen, da kann es noch so hübsch dreidimensional-abgerundet sein. Es ist zum Kotzen.

Noch mehr zum Kotzen ist nur, daß ich auf dem Samsung NC10 bis jetzt noch nie ohne diese oder eine andere proprietäre Klicki-Bunti-Saftware eine UMTS-Verbindung zustandegebracht habe. Man kann nicht ohne sie, und man kann aber auch nicht mit ihr. Wer Tips hat, wie es vielleicht doch geht, der schreibe mir bitte! Mein Dank würde Euch ewig nachschleichen.

Euer
  Dieter Schlabonski.

30. August 2011
Filed under: Allgemein, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 07:08

anlieger.jpg

Ey Eckat, die Brücke dahinten ist nur 2,40 hoch, das paßt doch nie im Leben! — Sabbel nich, wir sind doch Anlieger. — Ach so, na dann …

*KRUNSCH*

Ich weiß nicht, was wirklich in jener Straße steht und die Höhe des Durchgangsverkehrs (und nur dieses) begrenzt. Denn als ich da langfuhr, war ich in einem 4 Meter hohen Auto — und kein Anlieger.

29. August 2011
Filed under: Allgemein, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 15:11

Was mag der blaue Pfeil für eine Fahrtrichtung vorschreiben?

rueckwärtsabbiegen.jpg

Mein Tip: Rückwärtsgang rein, links einschlagen und Gas. Hab ich aus Rücksicht auf die Formgebung meines Kraftfahrzeugs aber dann doch nicht so gemacht.

13. August 2011
Filed under: Allgemein, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 19:12

Na, was soll da noch schiefgehen:

gmx.jpg

5. August 2011
Filed under: Allgemein, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 15:46

Set Fire to the Rain ist der Titel des aktuellen Hits einer gewissen Ardelle Adele, der sicherlich bekannter ist für diese drei eingängigen Zeilen, alle mit derselben Melodie:

There’s a side to you that I never knew, never knew
All the things you say, they were never true, never true
And the games you play you would always win, always win

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber mir kräuseln sich da bei der dritten die Fußnägel. Als ob es keine dritte Zeile gegeben hätte, die auf never und irgendwas mit u enden würde! Keine zwei Minuten nachgedacht hat die faule Sau von Texter da meines Erachtens. Noch während des ersten Anhörens des Stücks fand ich folgenden Ersatz und sang ihn beim dritten Vorkommen des Textstücks bereits mit:

There’s a side to you that I never knew, never knew
All the games you play, they were never true, never true
And the one to lose, it was never you, never you

Bitte, gern geschehen. Ts.

14. July 2011
Filed under: Allgemein, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 21:49

Schoppert das gemeine Nordlicht (also der Unterzeichnete) durch den Süden der Republik (naja, zumindest so ein bißchen: Koblenz war’s), so muß es sich mitunter an Effekte gewöhnen, die auf dem platten Land nahe Südschweden so einfach nicht auftreten. Ich muß gestehen, mir fällt das immer noch schwer mitunter.

Wenn das Navi versagt (und das tut es öfter), muß man sich halt nach Nase, Karte und Intuition orientieren. Das klappt bei mir meist auch ganz gut, aber manchmal scheitert es dann eben doch an der schieren Dreidimensionalität der Umgebung. “So, fast geschafft, ich bin aus dem Einbahnstraßengewirr raus, ich hab nur drei Verkehrsinselrasensaaten plattgefahren beim Wenden oder Abbiegen, ich bin auf einer Bundesstraße, und da vorne, keine zwei Kilometer vor mir, da ist sie, die Autobahn!”

Ja. Nur die erwarteten blauen Wegweiser fehlen. Und überhaupt, eigentlich ist auch keine Autobahn zu sehen, so weit das Auge reicht. Also bis zum nächsten Berg.

Und dann wandert der Blick so am Berg hoch, und irgendwo gaanz weit oben, am Rande des plattdeutschen Horizonts, kommt eine Brücke ins Bild. Boaah, ist die hoch. Staun. Kuck mal, man kann die Lastzüge da oben drauf kaum sehen …

… ach da oben ist die Autobahn!

“Sie haben Ihr Ziel erreicht.” In Länge und Breite vielleicht, aber die paar hundert (nagut, vielen Dutzend) Höhenmeter?

Ein Kumpel meinte mal, die haben hier unten viel zu viel Landschaft für die zur Verfügung stehende Fläche. Die müssen die sogar stapeln. So ein Scheiß. Ich will zurück aufs platte Land!

Am Ende eines langen topographiebedingten Umwegs grüßt ein erschöpfter:
  Dieter Schlabonski.

PS: Auf vielfachen ;-) Wunsch zeigt diese Gugelmäpp als Start und Ziel die nämliche Bundesstraße respektive Autobahn. Die Route von der einen zur anderen indes erfordert ein wenig Herauszoomen …

8. July 2011
Filed under: Allgemein, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 11:47

Aktuelle Opel-Radiowerbung:

Sie bewundern ihn für sein individuelles Design.
Sie schätzen ihn als Bester seiner Klasse im Dekra-Qualitätsreport 2010.
Der Opel Corsa.

Akkusativ ist für Volkswagenfahrer. Wir kommen aus Bochum, woll?

« Previous PageNext Page »