Schlabonskis Welt
26. July 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 13:54

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Unter diesem Titel machen im Leitartikel des Alfelder Tageblatts die Herren Thorsten Fuchs, Jan Sternberg und Roland Herold — nach einer differenzierten Betrachtung über Amoklauf vs. Terroranschlag — durchaus angemessene Vorschläge zur Berichterstattung nach Amokläufen:

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So weit, so gut, so richtig. Schade nur, daß das Alfelder Käseblatt den Artikel nicht gelesen hatte, als sie das hier auf die gegenüberliegende Seite 3 druckten:

fasziniert.jpg

Und als sei das nicht genug, zeigen sie im Kopf der beiden Seiten auch noch acht der neun Opfer von München (das neunte, ein 45-Jähriger, war vermutlich nicht fotogen genug oder hatte keine Bilder in den “sozialen Medien” hochgeladen?). Und zwar, im Gegensatz zu dieser Abbildung hier, unverpixelt und mit voller Namensnennung:

opfer.jpg

Jawoll, liebes Alfelder Drecksblatt. Genau so macht man das mit dem Vermeiden des Ruhms. Habt Ihr echt prima hingekriegt.

Ihr Pappnasen.

(Unschärfe und Verpixelungen bzw. rote Balken sind von mir. Ich will ja nicht zum Ruhm des Täters beitragen, gell.)

29. September 2015
Filed under: Allgemein, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 00:00

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Vermutlich ist es ein Zeichen des beginnenden Altersstarrsinns, wenn man sich fortwährend über Coverversionen von Popsongs aufregt, wie auch ich es ja an dieser Stelle öfter schon getan habe. Sei’s drum — es ist mal wieder an der Zeit. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Coverversionen, wirklich nicht. Da gibt es durchaus schlaue Ideen wie zum Beispiel die Ummodelung der unerträglichen Elvis-Schnulze “Always On My Mind” in ein durchaus ohrwurmiges Elektropop-Stück durch die Pet Shop Boys, die übrigens auch U2s ach so künstlerisch wertvolles “Where the Streets Have No Name” sehr stimmig mit Frankie Vallis banaler, aber auch etliche Male gecoverter Schnulze “Can’t Take My Eyes Off You” zusammengerührt und damit aufs Feinste auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt haben.

Aber auch umgekehrt funktioniert dieses Rezept: die Balladisierungen etwa von Rihannas “Diamonds” durch Josef Salvat, Tears for Fears’ “Mad World” durch Michael Andrews und Gary Jules oder auch a-has “Take On Me” durch Graziella Shazad sind durchaus gelungen. Alles recht aktuell, das Rezept ist aber auch schon was älter, wie “What a Wonderful World” von Art Garfunkel, Paul Simon und James Taylor zeigt: Es basiert nicht auf dem berühmten Louis-Armstrong-Song, sondern auf “(What a) Wonderful World” von Sam Cooke, ist aber im Ergebnis näher an ersterem. Und wenn die Cover-Musiker völlig durchdrehen und dabei sowas rauskommt wie Katzenjammers grenzgeniale Klönk-Klimper-und-Schepper-Version von Genesis’ “Land of Confusion”, dann kann es sogar passieren, daß ich mir wegen einer Coverversion eine Platte kauf und dann feststelle, daß die Band auch sonst Taug hat.

Oft bleibt aber bei einer Coverversion der ursprüngliche Charakter des Liedes weitgehend unverfremdet. Man dreht einfach (naja, was heißt einfach, das muß man auch erstmal können) alle Regler auf 11 (also nicht die tatsächlichen am Mischpult, sondern die virtuellen), und aus einem älteren, für damals sicher auch fetzigen, aber mittlerweile im Vergleich eher fußlahmen Stück wird wieder ein richtiges Brett, das in die Beine geht. Auch das ist okay so — als Beispiele seien Ugly Kid Joes Version von “Cats In the Cradle” genannt (original von Harry Chapin (wem?)), das E-Gitarren-Geschrammel der Bangles auf Simon & Garfunkels “Hazy Shade of Winter” und natürlich einer meiner Favoriten dieser Geschmacksrichtung: Fury In the Slaughterhouse mit “When I’m Dead and Gone”, von dem ich lange Jahre nicht mal ahnte, daß es eine Coverversion war, original von McGuinness Flint (wem?).

In jüngster Zeit jedoch fällt mir der umgekehrte Trend schmerzhaft ins Trommelfell: Lieder, die schon mehr oder weniger gute, aber jedenfalls schon richtig fette Bretter waren, werden verseichtet. Unabdingbare Zutat: ein Stimmchen. Irgendwelche Schulmädchen in kaum satisfaktionsfähigem Alter trällern zu Synthigeplärre und -wummern ein Lied, das das so nicht verdient hat, etwa “Ain’t Nobody (Loves Me Better)” von Rufus feat. Chaka Kahn. Und ja, was jetzt kommt, ist vielleicht auch ein bißchen Ageïsmus, aber irgendwie macht eine 14-Jährige, die kaum verholen übers Vögeln singt, mir ein flaues Gefühl in der Magengegend. Daß Jasmine Thompson das für ne 14-Jährige nicht mal schlecht tut (also das Singen jetzt, zu Synthigeklimper von Felix Jähn übrigens, nicht das Vögeln, zumindest kann ich dazu nix sagen), tut dabei wenig zur Sache — aber ihr Stimmchen reicht auch von allem anderen abgesehen nicht wirklich, um den Song angemessen rüberzubringen. Genausowenig wie das von Anna Naklab, die, gefeatured (scheußliches Wort) von Alle Farben (komischer Name), Reamonns geniales “Supergirl” verweichlicht. Und nein, das ist jetzt auch kein Sexismus — selbstverständlich wäre es nicht nur okay, sondern höchst erfrischend, wenn eine lesbische Sängerin ihre Angebetete besänge (gibt es sowas?), aber genau wie damals bei Sting, der sich in “Tomorrow We’ll See” mit den Zeilen “My skirt’s too short / My tights have run / These new heels are killing me” (”Mein Rock ist zu kurz, ich habe Laufmaschen, und diese neuen Stiefel bringen mich um”) ziemlich unauslöschlich in den für die verstörenden Bilder zuständigen Teil meines Hirns eingebrannt hat, glaube ich ehrlich gesagt nicht, daß sich irgendjemand einen Kopp gemacht hat über diese Diskrepanz.

Alles Geschmackssache? In Grenzen, sicher. Natürlich bilde ich mir ein, das ganze halbwegs objektiv zu sehen. Tu ich nicht, ist mir auch klar. Aber ich würde schon ganz gerne verstehen, wer da diese ganzen Stimmchen in die Charts kauft. Das können doch nicht alles nur ihre Klassenkameraden sein?

19. June 2015
Filed under: Allgemein, Mit freundlichem Grinsen, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 18:09

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Von schlechten Liedtexten hatten wir es hier ja schon öfter, aber dem unfreiwillig gequälten Radiohörer fallen in letzter Zeit mehr und mehr Texte auf, bei denen der Autor anscheinend mitten in oder spätestens am Ende der Zeile vergessen hat, was er gerade schrieb, alldieweil er sich sofort selber widerspricht.

Einige prominente Beispiele gefällig?

Ooooh, sometimes I get that feeling. Yeah. The feeling that I never never never never had before. I get that feeling. Yeah.

Manchmal bekomme ich dieses Gefühl, das ich nie nie nie nie vorher hatte. Yeah. Äh. Nö. Wenn du dieses Gefühl wirklich noch nie nie nie nie vorher hattest, Schnepfe, dann bekommst du es nicht manchmal, sondern höchstens einmal. Alle weiteren Male ist es nämlich ein Gefühl, das du schon mal hattest, näch. Yeah.

I should have known you were trouble from the first kiss: you had your eyes wide open. Why were they open?

Und woher weißt denn bitte du, daß ihre Augen offen waren? Laß mich raten: Deine waren auch nicht zu. She should have known you were trouble.

I know you’re tired of loving, of loving with nobody to love, nobody, nobody.

Ohne jemanden zum Liebhaben wird man des Liebhabens kaum überdrüssig werden. Es sei denn, das ist jetzt eine kolloquiale Verwendung von “to love” mit einer Bedeutung, die man sonst mit weniger schönen Wörtern umschreibt. Und selbst dann ist man selber noch lange nicht “nobody”.

Show me now, show me the arms aloft. Every eye trained on a different star.

Hände hoch und schielen! Gnihihi. Ob die das bei den Open-Air-Konzerten auch brav alle machen im Publikum?

So wake me up when it’s all over, when I’m wiser and I’m older.

Vom Pennen wirst du zwar älter, mein Freund, aber weiser wirst du davon nicht, das hab ich lange genug probiert, um das mit einiger Sicherheit sagen zu können.

Update: Einen hab ich noch …

Es gibt nichts, was mich hält. Au revoir! Vergeßt, wer ich war! Vergeßt meinen Namen! Es wird nie mehr sein, wie es war. Ich bin weg, oh-oh, oh-oh — au revoir!

Klingt ziemlich endgültig, nicht? Blöd nur, daß “au revoir” “Auf Wiedersehen” bedeutet. Aber Deinen Namen hab ich in der Tat bereits wieder vergessen. Gratuliere: Es klappt trotzdem. Bleib dann aber auch wirklich weg, ja? Adieu!

Weitere Beispiele werden in den Kommentaren gern entgegengenommen ;-)

9. July 2014
Filed under: Allgemein, Denk mal, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 14:39

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Die Texter modernen Liedguts werden auch immer fauler. Okay, zugegeben, nicht jeder Song muß gleich solche Romane erzählen wie “Rock Steady” von Sting oder “Industrial Disease” von den Dire Straits (wo sogar ein kompletter zweiter Song “zitiert” wird), das verlangt ja keiner, nicht mal ich — auch wenn ich sowas ziemlich cool finde. Aber sich einfach das Ausdenken weiterer Strophen zu sparen und stattdessen den Refrain ein paarmal öfter zu singen wie hier die sonst von mir sehr geschätzte Amy MacDonald in “Slow It Down” …

fauletexter-slowitdown.png

… oder einfach die Strophe ein paarmal zu wiederholen und so zu tun, als sei sie ein Refrain, wie hier der von mir auch sonst nicht besonders geschätzte Olly Murs in “Dear Darlin’” …

fauletexter-deardarling.png

… finde ich, mit Verlaub, trotzdem etwas nervig. Zumal erschwerend hinzukommt, daß auch die Radiosender, die fast alle Lieder brutal kürzen (und das sind seit damals deutlich mehr Sender geworden, leider), es nicht für nötig halten, dies auch bei den Songs zu machen, bei denen durch solch Tun nix verlorengeht. Nö, die werden natürlich bis zum Erbrechen ausgespielt.

Klar gibt es noch faulere Texter, aber dann meistens bei Dance-Tracks oder wie man das nennt, also wenn die Musik eh schon scheiße ist. Die oben gezeigten Songs — das Rote sind übrigens, falls es wer nicht verstanden hat, die Wiederholungen — wären hingegen mit etwas mehr Text (oder einem richtigen Refrain) gar nicht mal so übel. Potenziell zumindest. Schade, daß es niemand für nötig befand, sie mal fertigzuschreiben vorm Aufnehmen.

Stephen King schrieb mal, er könne vermutlich auch den Einkaufszettel vom Wochenendeinkauf unter die Top Ten bringen. Das sei mal dahingestellt — aber Amy MacDonald und Olly Murs können es anscheinend wirklich.

An den Meister des Kurzfassens kommen sie aber beide nicht ran: “Baker Man” von Laid Back ist mit sage und schreibe vierunddreißig Wörtern — genauso viele wie in diesem Satz — der wohl ungeschlagene Rekordhalter:

fauletexter-bakerman.png

Und seltsam — da hat mich das nie gestört.

10. October 2012
Filed under: Allgemein, Mit freundlichem Grinsen, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 11:26

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Von Tajoh Kruß hatten wir es hier schon öfter, aber gerade mußte ich sein Machwerk “There She Goes” ertragen — keine Bange, das muß man sich gar nicht lange anhören, um zu verstehen, worauf ich hinauswill. Spätestens wenn die Atarimusik anfängt, also reines Synthigeplärre unterlegt mit dem “tok-tok-tok” der Steppermotoren der Floppy, von der die Mididaten geladen werden, kann man abdrehen. Denn schon vorher würgte der Herr Kruß folgende Zeilen in die gequälten Gehörgänge:

There she goes looking like a star
With her body shaped like a rock guitar

Nun, schauen wir uns doch mal so ne Gitarre an:

rockguitar.jpg

 

Kleiner Kopf.

 

 

 

Laaaaanger Hals.

 

 

 

Spitze Schultern, zualledem auch noch ungleich hoch.

 

Keine Brüste.

 

Schlanke Taille, zugegeben.

 

Und kein Hintern.

Okay, ja, Geschmack ist Geschmackssache, aber ich weiß nich, ich weiß nich … trotz allem werd ich das Gefühl nicht los, der Herr Kruß meinte das irgendwie anders. Oder, was wahrscheinlicher ist … gar nicht.

Bildquelle: Ausschnitt aus einem Bild von Derek K. Miller, lizensiert unter Creative Commons Attribution 2.0 Generic-Lizenz, gefunden in den Wikimedia Commons.

11. May 2012
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 18:48

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Morgens, kurz nach 5. Da macht man nichtsahnend die Zündung an, der Kollege von der Nachtschicht hat das Radio leider auf Vollbrüllmodus hinterlassen, und Taio Kraß oder wie der heißt plärrt los: “I got a hangover, oooh, I’ve been drinking too much for suuure” — gut, is uns allen mal passiert, aber hätte der nich wenigstens ausnüchtern können, bevor er den Text geschrieben hat? Und wer hat das überhaupt produziert? Und warum? Nur weil die Leute es kaufen? Das ist vielleicht eine Erklärung, aber eine Entschuldigung ist es nicht.

Naja, in drei Minuten ist es vorbei. Kann ja nur besser werden.

Doch nein, das nächste Stück ist nicht besser, auch wenn es so klingt. Klingen tut es nämlich wie ein nettes kleines Liebeslied, wenn der gute Milow es trällert, sein “You and Me”. Aber das so unschuldig plätschernde Stück enthält im Text Kracher, daß einem die Augen tränen und sich die Fußnägel kräuseln vor soviel Widerwärtigkeit. Kostprobe gefällig? “Ich wünschte, du wärst ein bißchen langsamer. Nicht nur langsam, sondern gelähmt! Dann könnte ich dich in eine Steckdose stöpseln, und du könntest nie weglaufen.” Doch, ernsthaft! Oder der hier: “Ich wünschte, du wärst ein bißchen dicker. Nicht nur dick, sondern wirklich, wirklich fett. Du würdest nicht mehr durch die Türen passen, also müßtest du in meinem Bett bleiben.” Brr. Gruselig. Nicht zu lange drüber nachdenken, sonst kriegt man davon Kopfweh und schreibt dann noch solche Texte wie Taio Dingens.

Okay, Radio Gaga. Eine Chance hast Du noch.

Ja nee. Wieder nix. Diesmal ist es Adele, die schon mal hier zu Ehren kam, mit “Someone Like You”, einem ganz üblen Winselstück der Machart “ja, ich weiß, du hast Schluß gemacht, aber ich geh dir trotzdem auf die Nüsse, weil … äh … nee, versteh mich nicht falsch, ich will nur das Beste für euch, ehrlich, aber ich wollte dich trotzdem dran erinnern, daß es für mich nicht vorbei ist”, blah, blah, und so weiter. Braucht kein Mensch. Und das Gejammer von dieser Schnepfe braucht auch kein Mensch, das ist vom Schmalzgrad schon verdammt nah an der mittlerweile ja erfreulicherweise verschiedenen Whitney “we’ve got a problem” Houston mit ihrem leider unvergessenen “and I-I-I-I-I-I-will-a-a-always *lufthol* lo-o-o-o-ove-you-u-u-u-u-u-I-I-I-I-will-a-a-a-al-ways” und es hört und hört nicht auf. Genausowenig wie das Gejorre von der Dingens, äh, Adele da. Man möchte sich glatt einen Kater ansaufen. Kollege Tajo Hastenichgesehen da oben hatte also doch recht.

7. September 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Umfragen, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 23:16

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Das Internetverbindungsaufmachtool der Telekom für UMTS-Gerödel unter Windows eXPerimental ;-) bietet u.a. folgende Einstellmöglichkeit:

optimierung.jpg

Ja. Von des Texters Bindestrich Phobie mal abgesehen: bitte in welche Richtung soll ich den “Optimierungs Level” verstellen, um was zu erreichen? Ist “Niedrigste” die niedrigste Geschwindigkeit oder die niedrigste Grafikqualität? Was muß ich auswählen, damit das Teil verdammt noch mal gar nicht in meinen Bilddateien herumpfuscht? Und wie zum Geier kommt so eine Dreckssoftware beim größten deutschen Telekoma-Anbieter durch die QA? Jedem Freeware-Autor würde man das Teil verdient um die Ohren hauen, da kann es noch so hübsch dreidimensional-abgerundet sein. Es ist zum Kotzen.

Noch mehr zum Kotzen ist nur, daß ich auf dem Samsung NC10 bis jetzt noch nie ohne diese oder eine andere proprietäre Klicki-Bunti-Saftware eine UMTS-Verbindung zustandegebracht habe. Man kann nicht ohne sie, und man kann aber auch nicht mit ihr. Wer Tips hat, wie es vielleicht doch geht, der schreibe mir bitte! Mein Dank würde Euch ewig nachschleichen.

Euer
  Dieter Schlabonski.

5. August 2011
Filed under: Allgemein, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 15:46

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Set Fire to the Rain ist der Titel des aktuellen Hits einer gewissen Ardelle Adele, der sicherlich bekannter ist für diese drei eingängigen Zeilen, alle mit derselben Melodie:

There’s a side to you that I never knew, never knew
All the things you say, they were never true, never true
And the games you play you would always win, always win

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber mir kräuseln sich da bei der dritten die Fußnägel. Als ob es keine dritte Zeile gegeben hätte, die auf never und irgendwas mit u enden würde! Keine zwei Minuten nachgedacht hat die faule Sau von Texter da meines Erachtens. Noch während des ersten Anhörens des Stücks fand ich folgenden Ersatz und sang ihn beim dritten Vorkommen des Textstücks bereits mit:

There’s a side to you that I never knew, never knew
All the games you play, they were never true, never true
And the one to lose, it was never you, never you

Bitte, gern geschehen. Ts.

14. November 2010
Filed under: Allgemein, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 23:19

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Sacht mal, wer schreibt eigentlich dieser Schakira da ihre, räusper, Lieder, hust, und ist der Typ (oder die Schnepfe) nur sprachbefreit oder völlig lobotomiert? Erst Wacka Wacka, die schon bekrittelte Fußballhymne einer längst verdient vergessenen Weltmeisterschaft, die trotzdem noch über alle Sender dröhnt, und nun Locka Locka, der lang erwartbefürchtete Nachfolgehit.

Das Schema scheint ja beunruhigenderweise sogar aufzugehen. Was dürfen wir da wohl als nächstes erwartragen? Schlabonski wagt ein paar Tips:

  • Macka Macka — Ein Lied über irgendeinen Ehemaligen, Zukünftigen oder auch zukünftigen Ehemaligen.
  • Hocka Hocka — Schakira bei Ikea.
  • Lecka Lecka — Entweder Essen oder irgendwas noch Unappetitlicheres, könnt Ihr Euch aussuchen.
  • Locka Locka — Nicht immer alles so verbissen sehen. Ach nee, Mist, das hatten wir ja schon, das müssen wir abziehen.
  • Kacka Kacka — Irgendwann wird auch Schakira sich vermehren, befürchte ich. Dann kann sie ja die Ausscheidungen der Brut besingen. Eltern reden ja gerne über sowas.
  • Wecka Wecka — Wie, schon wieder aufstehen? Verdammt.
  • Mecka Mecka — Ja, gut, ich hör ja schon auf.
21. September 2010
Filed under: Allgemein, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 08:18

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Und immer, wenn ich denke, schlimmer wird’s nicht mehr:


She said, ‘I love you boy, I love you so’
She said, ‘I love you baby, oh, oh, oh, oh, oh’
She said, ‘I love you more than words can say’
She said, ‘I love you bay-ay-ay-ay-ay-beee’

Dieses, hust, “Lied”, räusper, heißt, wer hätte das gedacht, “She Said” und ist von einer Gruppe namens “Plan B”. “Northern Soul” soll das sein, hab ich grade gelesen. Da muß ich mich doch fast bei all denen entschuldigen, über deren Texte ich in der Vergangenheit schon gelästert habe.

Aber nur fast.

Egal. Bin wohl zu alt für so-ho-ho-ho-ho-waaas. Aber wehe, es lästert noch mal jemand über “De Do Do Do, De Da Da Da”.

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