Aktuelle Opel-Radiowerbung:
Sie bewundern ihn für sein individuelles Design.
Sie schätzen ihn als Bester seiner Klasse im Dekra-Qualitätsreport 2010.
Der Opel Corsa.
Akkusativ ist für Volkswagenfahrer. Wir kommen aus Bochum, woll?
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Sie schätzen ihn als Bester seiner Klasse im Dekra-Qualitätsreport 2010.
Der Opel Corsa.
Akkusativ ist für Volkswagenfahrer. Wir kommen aus Bochum, woll?
76,3% aller Statistiken sind frei erfunden.
104% aller Statistiken sind falsch.
43% aller Statistiken sind zu detailliert oder nicht detailliert genug, um relevant zu sein.
67,453376% aller Statistiken täuschen eine Genauigkeit vor, die sie angesichts ihrer Methoden nicht erfüllen können.
38% aller Statistiken sind zumindest rechnerisch korrekt. 57% enthalten offensichtliche mathematische Fehler, und von den restlichen 13% kann man es nicht so genau sagen.
17% der Statistiken auf dieser Seite stehen dort nur, weil ich zu faul war, mir noch mehr auszudenken. (Na gut: Fast 17%.)

Vielen Dank an Thomas.
Es folgt eine Live-Übertragung aus dem durch mangelnden Federweg weichgeklopften Hirn des durchschnittlichen überforderten 3er-Fahrers, während er mit 76 km/h an dieser Schilderkombination in Salzgitter-Lichtenberg vorbeihüpft:

“Lie-ber Kraft-fah-rer!” Das bin dann wohl ich. “An-for-de-rungs-schlei-fe.” Mhm. Was mag das sein? Mal weiterlesen. “Nur wenn Sie 50 Km/h fah-ren, kön-nen Sie in 500 m GRÜN er-war-ten.” Hm. Grün wär schon nett. Mal auf den Tacho kucken, 76, hm, okay, paßt ja fast, bißchen vom Gas …
Und am in der Realität nicht nochmal rot eingekreisten, somit recht unauffälligen 30-wegen-Baustelle-Schild isser bis dahin vorbei, wetten?
Dieses undefinierte Werk in einer mir ebenso unbekannten arabisch aussehenden Sprache zu drucken, hat wohl ein Weilchen gedauert:

Und falls es ein Koran sein sollte: Keine Bange, wir haben ihn nicht verbrannt oder im Klo runtergespült. So schlau ist nicht jeder, drum sag ich’s dazu.
In Abwandlung eines alten Erziehverses könnte man dieser Tage einen Merkspruch für Politiker propagieren: “Wenn einer mal die Wahrheit spricht — wenn der dann lügt, man glaubt ihm nicht.”
Der eine ist natürlich Onkel Brüderle, der mit Blick aufs “Atom-Moratorium” (mein Kandidat fürs Unwort 2011, nebenbei bemerkt) vor seinen Kumpanen in von der Wirtschaft den Satz fallenließ, kurz vor Wahlen seien politische Entscheidungen nicht immer rational. Was ja nur eine hübsche Umschreibung ist für unbedacht, kleinhirngesteuert, einfach drauflos. Wörter, die des Merkels Atompolitik in der Tat ganz treffend charakterisieren.
Klasse Vorlage jedenfalls, und entsprechend war auch der Nachhall. Brüderle, ganz Politiker, sah sich bemüßigt, zurückzurudern. Und das auch noch mit der dämlichsten Ausrede von allen: ein Protokollfehler sei es gewesen, man habe ihn falsch zitiert. Hohngelächter von der Opposition im Bundestag, und nicht nur von der … ich lache ja selten bei den Nachrichten, aber da schon.
Und wegen dieses Protokollfehlers (lies: dieses Fehlers, so eine versehentliche Ehrlichkeit ins Protokoll zu schreiben), tritt nun der Schnappauf zurück. Hat wohl zuviel aufgeschnappt. Er redet da aber auch von einer “Indiskretion”, nicht von angeblichen Protokollfehlern.
Und als sei der Scherbenhaufen nicht schon groß genug, kommt dann auch noch einer daher, den eigentlich keiner mehr auf dem Schirm hatte, und fällt mit der geballten Macht seiner wasweißichwievielen Zentner dem Merkelteil in den Rücken, daß die Knochen nur so krachen: der Kohl! Gut, der kommt aus einer ganz anderen Richtung und kritisiert das Atom-”Moratorium” direkt. Nicht daß der auf seine alten Tage auf einmal grün geworden wäre, nein: er fürchtet um die Wirtschaft und findet, man hätte einfach nix tun sollen, blah, das übliche, ist auch egal.
Nicht egal ist, wie die ganze Union entsetzt zusammenzuckt. Das ist dazu viel zu amüsant. “Beweis der Illoyalität”, “bloßgestellt”, “in den Rücken fallen”, “blankes Entsetzen” — Begriffe, die man gemeinhin nicht mit der Endphase eines Wahlkampfes assoziiert. Wenn man dann noch die Wörter aus der Brüderle-Geschichte wie zum Beispiel “Eselei” oder “Bauernopfer” dazunimmt, bleibt mir eigentlich nur eins: Der CDU einen spannenden Wahlabend zu wünschen.
Gnihihi. Vorfreu.
Für diese Stellungnahme bedurfte es keiner Aufforderung, und sie gab es auch nicht. Meine von mir verfaßte Website ist kein Plagiat, und diesen Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir. Sie ist über etwa elf Jahre neben meiner Berufs- und Vereinstätigkeit als junger Modelleisenbahner in mühevollster Kleinarbeit entstanden, und sie enthält fraglos Fehler, und über jeden einzelnen dieser Fehler bin ich selbst am unglücklichsten.
Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewußt getäuscht oder bewußt die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht. Sollte sich jemand hierdurch oder durch inkorrektes Setzen und Zitieren oder versäumtes Setzen von Fußnoten bei insgesamt 1500 Kilobytes und 304 Dateien verletzt fühlen, so tut mir das aufrichtig leid.
Die eingehende Prüfung und Gewichtung dieser Fehler obliegt jetzt der Leserschaft, und ich werde selbstverständlich aktiv mithelfen festzustellen, inwiefern darin ein wissenschaftliches — und ich betone ein wissenschaftliches — Fehlverhalten liegen könnte. Ich werde gerne bis zum Ergebnis dieser Prüfung vorübergehend — ich betone vorübergehend — auf das Führen des Titels verzichten — allerdings nur bis dahin.
Anschließend würde ich ihn wieder führen. Ich werde mir keine anderen Maßstäbe anlegen, als ich sie bei anderen angesetzt hätte.
Jede weitere Kommunikation zu diesem Thema werde ich von nun an ausschließlich per E-Mail führen. Die Menschen in diesem Lande erwarten, dass ich mich um das fordernde Amt des Mineralsekrets mit voller Kraft kümmere, und das kann ich auch. Wir stehen vor einem historischen Website-Redesign, und ich trage die Verantwortung für die Markupsprache im Einsatz, wie ein Ereignis am heutigen Tag wieder einmal mehr auf bittere Weise zeigt. Herzlichen Dank.
Da fiel mir doch gerade der Firma Sony ihr neuer Slogan auf. Nachdem der alte ja von unseren ostdeutschen Mitbürgern assimiliert wurde (”it’s nöt e drick, it’s e Zööni”), haben sie sich nun auf diesen hier verlegt:
Schade eigentlich. Denn “make-believe” bedeutet leider sowas wie “Vorspiegelung”, “Täuschung”, auch “Phantasie”. Welchletztere man wohl auch braucht, wenn man bei 150 Watt “Musikleistung” von 13-cm-Lautsprecherchen für 35 Euro das Paar nicht an erstere denken will.
Aus dem früheren Leben in einem Paralleluniversum, wo Schlabonski mal Programmierer war (einzelne Leser mögen sich vielleicht erinnern), hier die Geschichte einer zornigen Fehlermeldung per Fax. Gefaxt wurde ein von unserer Software generiertes Schreiben an einen Kunden unseres Kunden, und dieses Schreiben war zugegebenermaßen relativ unhöflich überschrieben mit den Worten “Keine Anrede Meier!”, mit dickem Filzstift umkringelt und mit harter Handschrift kommentiert: “WAS SOLL DAS?!”
Man kann sich schon fast denken, was da schiefgegangen ist. Und tatsächlich, der Blick in die Anrede-Tabelle förderte folgendes zutage:
NR TEXT MITNAME ===== ============================== ======= HERR Sehr geehrter Herr 1 FRAU Sehr geehrte Frau 1 FIRMA Sehr geehrte Damen und Herren 0 KEINE Keine Anrede 1
Ja, so sieht eine sorgfältig gepflegte Grunddatentabelle aus. Da reicht es nicht, den Primärschlüssel NR einigermaßen sprechend zu vergeben, nein, das muß selbstverständlich alles genauestens erklärt werden! Und wenn man dann das erste Mal seit Einrichtung des Systems tatsächlich “KEINE” auswählt, passiert halt sowas wie oben.
(Die Bedeutung des Feldes MITNAME zu verstehen, sei dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.)
Man bestaune: eine Klotür beim Burgerking Braunschweig-Weststadt.

Man beachte: den überaus sorgfältigen Neuanstrich unter genauso sorgfältiger Aussparung der näheren Umgebung der Türklinke. Man will ja keine Farbkleckse auf derselben, nichtwahr?

Man bedenke: das ausgesparte Quadrat rechts hätte indes wirklich nicht unbedingt sein müssen. Oh, Verzeihung. Ich habe beim Anstreicher die Fähigkeit des Denkens vorausgesetzt.