Schlabonskis Welt
5. January 2012
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 15:10

Nochmal Wulff, sorry. Ich versteh ja, daß Euch das Thema zum Halse heraushängt, mir geht’s doch nicht anders. Aber nach dem Fernsehgewinsel gestern kann ich nicht anders, als nochmal meine Sicht der Dinge zusammenzufassen.

Größter Irrtum in der Geschichte ist, daß es irgendwie um Wulffs Eigenheimfinanzierungsmonopoly ginge. Na klar, wenn mir einer einen zinslosen Kredit anbietet und dann einen so gut wie zinslosen Anschlußkredit vermittelt, dann nehm ich den, egal ob ich niedersächsischer Ministerpräsident bin oder Papst. Wär ja schön blöd wenn nicht. Und es geht auch nicht um kostenlose Kurzurlaube in den Villen seiner Gönner. Solange man ihm nicht nachweisen kann, daß er jenen dafür kraft seines Amtes Vorteile gewährt hat (und für so schlau halte ich ihn, daß man das nicht können wird), ist dagegen nicht viel zu sagen — machen ja alle, Politiker genauso wie andere. Darunter auch die Journalisten, die sich gerade so schön drüber aufregen.

Hätte Wulff das alles zugegeben, als sie ihn damals danach gefragt haben, würde heute kein Hahn mehr danach krähen. Was, der Kredit an Wulff damals? Gähn, das ist sooo letztes Jahr. Hätte er, was verständlich ist, mit dem Zugeben gewartet, bis es in der Bildzeitung steht, wäre das schon kniffliger geworden — aber trotzdem noch ohne große bleibende Schäden möglich, da bin ich mir sicher. Es hackt ja keine Krähe der anderen ein Auge aus, wie man deutlich daran sieht, wie leise die selbst jetzt seinen Rücktritt fordern alle.

Obwohl der richtige Klopfer ja erst noch kommt in dieser Erzählung.

Ich rede natürlich von Wulffs Anrufen bei den Chefredaktion der Bildzeitung und der Welt am Sonntag. Wie bescheuert muß man eigentlich sein, um sich einzubilden, Springer einschüchtern zu können? Und schlimmer noch — das dann auch noch auf den Anrufbeantworter zu sprechen und damit beweisbar zu machen? Herrn Diekmanns Augen haben bestimmt gestrahlt, als der seine Mehlbox abgehört hat damals.

Ja, daß er das dann an andere Presseorgane geleakt hat, ist nicht die feine Art — um nicht zu sagen: auch ne Sauerei. Aber hey, von Springer erwartet man doch nix anderes. Herr Wulff offenbar schon. Spricht nicht für seine Intelligenz.

Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, entblödet der sich dann doch tatsächlich gestern abend im Fernsehen zu behaupten, er habe nicht versucht, den Bericht zu unterbinden, sondern lediglich “gebeten”, seine Veröffentlichung “aufzuschieben”. Ja nee, is klar. Prompt teilt die Bildzeitung heute mit, dem sei nicht so, und bittet Wulff um die Genehmigung zur Veröffentlichung des Anrufs.

Und das war’s denn wohl.

Denn: wenn er gestern die Wahrheit gesagt hätte, würde Bild heute die Klappe halten. Wenn er nun aber verbietet, den Anruf zu veröffentlichen, weiß auch der letzte Dödel warum — und wenn nicht, wird man’s sogar in Wulffs eigenem Kermit-Timbre zu hören oder zumindest als Abschrift zu lesen bekommen: weil er gelogen hat. Mal wieder. Schon wieder.

Wie oft darf der eigentlich noch lügen, bis er untragbar wird? Mein Tip: Nicht mehr oft.

20. December 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 20:11

Endlich findet sich mal ein berufener Mann, der zu des Bundespräsidenten finanziellen Verstrickungen klare Worte spricht:

“Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann. Es handelt sich […] offensichtlich um eine Verfilzung mit schwarzen Reise-Kassen jenseits der parlamentarischen Kontrolle. Dies stellt eine Belastung des Amtes […] dar.”

Gesagt hat das Christian Wulff. Über Johannes Rau. Nach dessen “Flugaffäre” im Jahr 2000.

Gefunden bei Fefe.

23. September 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 21:05

Nein, ich hab nix gegen Christen. Einige meiner besten Freunde sind Christen. Ich hab auch nix gegen Katholiken, ich war sogar mal in eine verknallt.

Aber was in diesen Tagen abgeht in diesem unseren Lande, wo uns Papa Ratzi besucht, das ist schon nicht mehr normal. Ich mein, wenn die ein paar Massenhysterieveranstaltungen machen wollen, bitte, meinetwegen — das muß ja nicht weiter stören, zumindest auch nicht mehr als ein zünftiges Open-Air-Rockkonzert oder sowas. Ein paar zigtausend Leute strömen in ein Stadion, ein Mümmelgreis stolpert auf die Bühne, und ob er dann My Generation, Hare Krishna oder eben eine Predigt zum besten gibt, sollte logistisch keinen großen Unterschied machen. Der Rasen ist danach so oder so im Eimer.

Aber nein, das debile Oberhaupt der Nichtwisser (denn Glauben heißt … wissenschon) muß ja sein Gejammer partout irgendwo im thüringischen Niemandsland absondern, und weil es da nun mal zwar 80% Katholiken, aber keine geeignete Infrastruktur hat, wird mal eben die Autobahn A38 ganztägig gesperrt. Als Parkplatz für Pilgerbusse.

Hallo? Geht’s noch?

Ich glaub, ich will gar nicht wissen, was das alles wieder kostet. Aber gestattet, daß ich über die angebliche Trennung von Kirche und Staat auch weiterhin hohnzugelächtern mich erdreisten werde. Trennung? Trennung wäre, wenn die Jesus-Freak-Sekte diese Kosten aus ihren eigenen Schatullen begliche. Genug drin sein wird da ja wohl noch, trotz verdientem und lange überfälligem massenhaften Mitgliederschwund.

Ob es denn nötig und angemessen sei, daß der dann auch noch im Bundestag rumgreint, darüber möchte ich mir indessen kein Urteil erlauben. Klar, wäre ich MdB, ich hätte seinen Auftritt auch geschwänzt — aber nur, weil ich ihn und vor allem seine Ansichten einfach so gruselig finde, daß ich mir das nicht hätte antun wollen. Aber die Würde des Parlaments zu beschädigen, wie die Kritiker meinen, dazu sollte doch etwas mehr gehören als das Gewinsel eines scheintoten Denkbefreiten. Mal ganz abgesehen davon, daß ich von dieser Würde eh keine allzu hohe Meinung habe, wenn ich sehe, was da normalerweise so abgeht — würdevoll ist irgendwie anders.

Und wenn es denn aber um konkrete Ergebnisse geht, wie bei dem Treffen mit der Konkurrenz von der anderen Jesus-Fraktion, den Evangelischen, was ist dann? Rrrichtig: dann passiert nix. Eigentlich wollten sie ja wohl über die Vertiefung der ökumenischen Zusammenarbeit reden, was auch immer das dann genau hätte bedeuten sollen — aber solcherlei Ansinnen hat Ratzi dann gleich erstmal einen Dämpfer verpaßt. Klang wie sonst Abschlußerklärungen von Klimagipfeln oder sowas: wir finden das als Idee grundsätzlich gut, aber dafür tun werden wir erstmal nix. Gut — darf, sollte und tut mir ansich scheißegal sein, das Thema, aber es ist doch mal wieder typisch. Viel Gelaber, aber bloß nix Konkretes. Konkret wird die Maria-Sekte ja immer nur bei der Androhung von Fegefeuer und Verdammnis, wenn jemand es wagt, ein Kondom überzustreifen oder einen Geschlechtsgenossen zu heiraten oder sowas. Aber das führt jetzt zu weit — ein genereller Antikirchenrant sollte das hier gar nicht werden.

Denn ich habe ja gar nix gegen Christen.

Nur gegen ihren Boß.

7. September 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Umfragen, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 23:16

Das Internetverbindungsaufmachtool der Telekom für UMTS-Gerödel unter Windows eXPerimental ;-) bietet u.a. folgende Einstellmöglichkeit:

optimierung.jpg

Ja. Von des Texters Bindestrich Phobie mal abgesehen: bitte in welche Richtung soll ich den “Optimierungs Level” verstellen, um was zu erreichen? Ist “Niedrigste” die niedrigste Geschwindigkeit oder die niedrigste Grafikqualität? Was muß ich auswählen, damit das Teil verdammt noch mal gar nicht in meinen Bilddateien herumpfuscht? Und wie zum Geier kommt so eine Dreckssoftware beim größten deutschen Telekoma-Anbieter durch die QA? Jedem Freeware-Autor würde man das Teil verdient um die Ohren hauen, da kann es noch so hübsch dreidimensional-abgerundet sein. Es ist zum Kotzen.

Noch mehr zum Kotzen ist nur, daß ich auf dem Samsung NC10 bis jetzt noch nie ohne diese oder eine andere proprietäre Klicki-Bunti-Saftware eine UMTS-Verbindung zustandegebracht habe. Man kann nicht ohne sie, und man kann aber auch nicht mit ihr. Wer Tips hat, wie es vielleicht doch geht, der schreibe mir bitte! Mein Dank würde Euch ewig nachschleichen.

Euer
  Dieter Schlabonski.

24. June 2011
Filed under: Allgemein, Trips und Ticks, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 12:26

Leider mußte ich meinen (Lastwagen-) Führerschein trotzdem verlängern lassen dieser Tage. Und weil Schlabonkis Welt ja eine Lebenshilfeseite ist (wie, noch nicht gemerkt?), hier für alle, denen Ähnliches dräut, eine kleine Anleitung, wie man das macht. Und wie nicht.

SO GEHTS SO NICHT
Sich vorher schlaumachen und feststellen, daß man ein ärztliches und ein augenärztliches Gutachten braucht. Dem Arbeitgeber glauben, wenn er sagt: “Nein, ich glaube, zum Arzt mußte erst ab 50.”
Termin mit dem Augenarzt spätestens ein Vierteljahr vorher machen. Noch früher schadet auch nicht, das Attest gilt zwei Jahre. Wie ein Blöder alle Augenärzte der Stadt abtelefonieren, ob nicht zufällig einer heute, spätestens morgen einen Termin freihat.
Sich vorher von der Führerscheinstelle ein Formular mitgeben lassen (oder sonstwoher besorgen), auf dem der Allgemein-Arzt dann sein Gutachten nur noch ankreuzen muß. Darauf vertrauen, daß der Arzt ja wisse, was er tue, und mit einem frei Schnauze auf Briefpapier formulierten Gutachten bei der Führerscheinstelle aufschlagen.
Vorher Paßbilder besorgen. Verbrecherfotos aus dem teuren und trotzdem hirntot programmierten Automaten in der Behörde ziehen.
Mit der Behördenschnepfe sachlich reden. Keine Scherze, keine persönlichen Worte. Die verstehen das einfach nicht. Lächeln, höflich sein und so weiter. Pure Zeitverschwendung.
Genug Geld dabeihaben. Faustregel: Arzt 10..25 Euro zzgl. Quartals-Eintrittsgeld, Behörde 50, Augenarzt 60..100 Euro. Und wenn die Fahrerkarte auch fällig ist, nochmal 30 dafür. Darauf vertrauen, daß der Kassenautomat der Behörde auch ec-Karten nimmt. Nur daß das dransteht, heißt noch lange nicht, daß das auch funktioniert.
Rechtzeitig anfangen. Ein neuer Führerschein braucht schon mal 4-6 Wochen, bis er reif ist und geerntet werden kann. Eine neue Fahrerkarte ist binnen Wochenfrist da, verstehe das wer will. Glauben, daß, nur weil eine ec-Karte in wenigen Tagen da ist, eine Behörde dazu in der Lage wäre, einen technisch einfacheren Kartenführerschein in ähnlicher Zeit herzustellen.

Macht’s gut (und besser als ich!).

14. April 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 05:29

Es folgt eine Live-Übertragung aus dem durch mangelnden Federweg weichgeklopften Hirn des durchschnittlichen überforderten 3er-Fahrers, während er mit 76 km/h an dieser Schilderkombination in Salzgitter-Lichtenberg vorbeihüpft:

anforderungsschleife.jpg

“Lie-ber Kraft-fah-rer!” Das bin dann wohl ich.An-for-de-rungs-schlei-fe.” Mhm. Was mag das sein? Mal weiterlesen. “Nur wenn Sie 50 Km/h fah-ren, kön-nen Sie in 500 m GRÜN er-war-ten.” Hm. Grün wär schon nett. Mal auf den Tacho kucken, 76, hm, okay, paßt ja fast, bißchen vom Gas …

Und am in der Realität nicht nochmal rot eingekreisten, somit recht unauffälligen 30-wegen-Baustelle-Schild isser bis dahin vorbei, wetten?

12. April 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 21:36

Letzter Artikel zu Fukushima, versprochen. Denn eigentlich gibt es nichts mehr zu sagen, jetzt wo sogar die japanische Regierung als so ziemlich einer der letzten auf dem Planeten gemerkt hat, daß das ein Störfall der Kategorie 7 ist. (Davon hatten wir nur einen bis jetzt: Tschernobyl.)

Jetzt muß nur noch die Dumpfpresse merken, daß es bei den verzweifelten Versuchen, die rauchenden Trümmer des zermöllerten Kraftwerks zu kühlen, nicht darum geht, “eine Kernschmelze zu verhindern”: Darum ging es vielleicht in den ersten paar Stunden bis allenfalls Tagen. Die Dinger sind unter einer Meersalzkruste seit Wochen trefflich isoliert, was da schmelzen konnte, ist längst ein strahlender Corium-See — mit etwas Glück auf dem Boden der Containments, wahrscheinlicher aber irgendwo weiter unten. Da kann man jetzt nur noch kühlen und warten, bis das Pampf genug abgeklungen ist, daß man einen Betonklotz drüberbauen kann, ohne daß einem dabei die Arbeiter sterben wie die Fliegen.

Aber hey, klar, das ist von einem vielbeschäftigten Reporter zu viel verlangt, sich mal zu informieren, was so abgeht bei einem Super-GAU. Schon klar. Da werden dann eben die schon damals verlogenen Aussagen von Tepco von vorletzter Woche nochmal hervorgeholt, abgestaubt und rießailkelt, das geht schneller. Interessieren tut es eh keinen mehr, mit Nachrichten von Fukushima lockt man ja schon seit den grünen Landtagswahlen keinen Hund mehr hinter dem Ofen vor. Was soll man auch schreiben? “Nordjapan: Weltuntergang dauert an”? Das interessiert doch keinen, jetzt wo Hannover aufgestiegen ist und bald der Grong Schmu d’Örovißjong (äh: Juhropieän Zong Konntest heißt das ja jetzt, tschuldigung) ansteht. Lena wird’s schon richten.

Und so reiht sich Fukushima ein in die lange Reihe von Namen, die früher mal wirkliche Orte bezeichneten und heute stattdessen für Ereignisse stehen wie Tschernobyl, Eschede, Bhopal, der Platz des Himmlischen Friedens oder Lockerbie. Schade für die, die da leben bzw. — wo Kernenergie im Spiel war — gelebt haben.

Die Pessimisten haben mal wieder recht behalten. Nein, stolz bin zumindest ich nicht darauf.

6. January 2011
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 19:49

Tauwetter. Hach. Was hab ich das vermißt. Sieht man schon daran, daß ein objektiv eigentlich recht mistwetteriger Tag wie der heutige (so vier bis sechs Grad und meist regnerisch) geeignet war, in mir fast sowas wie Frühlingsgefühle zu wecken. Beinahe schon sowas Ähnliches wie Elan. Anflüge von Lebensfreude gar.

Und da kann mir auch der jüngste Nahrungsmittelpanschskandal die Laune nicht verderben. Wißtschon, der mit den 26, nein, ein paar hundert, äh, wohl doch eher dreitausend Tonnen Schmierfett, die “versehentlich” ins Tierfutter geraten sind. Schmierfett! Und gemerkt haben sie es erst, weil in der Charge Schmierfett nun zufällig auch noch Dioxin drin war. Naja. Wie schon vor Jahren Dieter Nuhr sinngemäß meinte: eigentlich darf man sich eh nur noch von künstlichen Aromastoffen ernähren. Ab und zu noch einen Obstler, wegen der Vitamine.

Ja. Was war noch? Achja, drei Prozent für die FDP, und die WochenHeute-Show behält vielleicht doch recht mit der Vermutung, die hätten in ihren “18%”-Schildern nur das Komma vergessen. Geradezu niedlich, wie das Westerwelle nun mit den Armen rudert beim Versuch, nicht abzusaufen. Die beste Erklärung für den Wählerschwund kam gerade im Radio: “Die haben alle gemerkt: Huch, ich habe ja gar kein Hotel.” Weiter so!

Wir wollen schließlich auch weiterhin was zu lachen haben. Frohes Neues allerseits!

26. November 2010
Filed under: Allgemein, Achwas, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 20:29

Donnert mir doch vorhin das Radio Werbung von Thomas Philipps, einem “Sonderpostenmarkt”, ins Hirn: diese Woche sei ihr Superangebot H-Milch mit 1,5 Prozent Fett. Nun bin ich nicht nur kein Fan von H-Milch, sondern auch eher skeptisch angesichts der Idee, die in einem Laden zu kaufen, der sich dem Vertrieb vom Laster gefallener Güter verschrieben hat … aber was mich an der Werbung am meisten beeindruckt hat, war die beworbene Ersparnis.

Besagte H-Milch sollte nämlich 46 Cent kosten.

Statt 48.

Woooow! ZWEI CENT PRO LITER! Ey, dafür fahr ich nicht mal nen größeren Umweg, wenns um Superbenzin geht. Und davon verbrauche ich mehr als von der Milch. Selbst wenn das keine H-, sondern trinkbare Milch ist.

Unfaßbar.

24. November 2010
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 19:45

Na, da soll noch mal einer sagen, die Verbrecher von der GEMA seien zu nix gut: dank ihrer bleibt man auf dem Aachener Weihnachtsmarkt wenigstens von der klebrigen Tonpest verschont. Lächerlich, gewiß, aber trotzdem ein Beispiel, das Schule machen sollte. Wenn man schon nicht Weihnachtsmusik von Chris Rea (”Driving Home for Christmas”, eins der ganz wenigen erträglichen Stücke zum Thema) oder Peter Schilling (”Stille Nacht, heilige Nacht, irgendwo wird grad einer umgebracht” — yes! Knackig! So muß das!), dann wenigstens auch nicht das Gejaule von Wham und Konsorten.

Apropos Wham: Beim NDR läuft grade ne Abstimmung, ob “Lääßt Krißmeß” dieses Jahr auch wieder gedudelt werden soll. Bis jetzt führen die Neinsager. Wenn Ihr mir nen Gefallen tun wollt — sorgt dafür, daß das so bleibt. Danke.

Update: Hat nicht geklappt. Schade. Naja, andererseits, gegen die aktuellen Machwerke von Käthe Perri, Lady Bescheuert oder Ällex Mäx Bändwurm ist das Kreischmessenlied ja andererseits auch hervorragend erträglich. Immer positiv denken!

Up-Update: Verdammt. Hab ich den letzten Satz wirklich geschrieben? Ich?! Ich muß besoffen sein. Bitte entschuldigt diesen unverzeihlichen Ausrutscher, soll nicht wieder vorkommen.

Euer
Dieter Schlabonski

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