Schlabonskis Welt
3. February 2017
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 08:39

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Na, wer bekommt da nicht Lust auf ein Breichen? Gesehen auf einem ungenannt bleibenden Autohof, wo ja die klassische Zielgruppe für maßlos überteuerte angeblich gesunde Leifsteil-Produkte, der Berufskraftfahrer, ein- und ausgeht:

schmuusi.jpg

Vom Preis will ich ja gar nicht anfangen, obwohl, über ein Cent/ml ist schon sportlich, finde ich. Schon spannender ist da die Tatsache, daß, wie mir ein Vögelein zuzwitscherte, “frisch zubereitet” ein Euphemismus ist für “vor hoffentlich weniger als 48 Stunden frisch aufgetaut”. Das führt dann zu solchen appetitlichen Effekten wie hier in der linken Flasche zu erkennen:

schmuusiglibber.jpg

Die Krönung finde ich aber trotzdem die Geschmacksrichtungen.

Mein bisheriger Favorit ist “Green Reviver” (Banane-Grünkohl-Mango-Zitronengras). Hoffentlich kommen aber meine anderen Lieblingssorten “Kick in the Nuts” (Mandarine-Teewurst-Motoröl SAE 30), “Take This” (Batteriesäure-Brombeer-Limburger) und “Sit on My Face” (Litschi-Schafsurin-Kühlerfrostschutz-Zwiebel) auch bald ins Programm!

19. December 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 22:27

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Respekt, Herr Fischer, Respekt. Ich kann die Motorgeräusche einer Drehspiegelleuchte an einer Unglücksstelle nicht heraushören, und diese modernen LED-Blitzer machen soweit ich das sagen kann überhaupt keinen Krach.

man-hoere-blaulicht.jpg

Ansonsten erwarte ich zuversichtlich die allfälligen Forderungen nach härteren Strafen, mehr Kameraüberwachung, Vorratsdatenspeicherung, Flüchtlings-Obergrenzen, mehr Polizisten, Bundeswehreinsätzen im Innern und der Bewaffnung von Streifenwagen mit Panzerfäusten in 3 … 2 … 1 …

14. December 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen, Gummibahn-Cargo — Dieter Schlabonski @ 15:50

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Es geht ja manchmal das Gerücht, ein gewisser, hier traditionell ungenannt bleibender norddeutscher Automobilkonzern mit zwei Buchstaben wolle ab demnächst nur noch Lastwagen der eigenen Konzernmarken auf seine Werksgelände lassen.

Ich halte das ja nach wie vor für Schwachsinn (denn so schnell, wie die von Speditionen, die andere Marken fahren, wegen Wettbewerbsverzerrung vor den Kadi gezerrt werden würden, kannste gar nicht kucken), aber in Emden hab ich neulich trotzdem eine pragmatische Lösung für dieses Problem gesehen (und eilig, aber deswegen leider nicht in überragender Qualität, auch fotografiert):

mactros.jpg

Der ideale Kompromiß: Damit käme man auch dann, wenn das Gerücht kein Schwachsinn wäre, aufs Werksgelände und trotzdem ohne Fehlermeldung von der Abgasreinigungsanlage auch wieder runter :-P

Mit freundlichem Grinsen aus dem noch ungetarnten Actros:
  Euer Dieter Schlabonski.

26. July 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 13:54

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wennwahnsinn.jpg

Unter diesem Titel machen im Leitartikel des Alfelder Tageblatts die Herren Thorsten Fuchs, Jan Sternberg und Roland Herold — nach einer differenzierten Betrachtung über Amoklauf vs. Terroranschlag — durchaus angemessene Vorschläge zur Berichterstattung nach Amokläufen:

wastun.jpg

So weit, so gut, so richtig. Schade nur, daß das Alfelder Käseblatt den Artikel nicht gelesen hatte, als sie das hier auf die gegenüberliegende Seite 3 druckten:

fasziniert.jpg

Und als sei das nicht genug, zeigen sie im Kopf der beiden Seiten auch noch acht der neun Opfer von München (das neunte, ein 45-Jähriger, war vermutlich nicht fotogen genug oder hatte keine Bilder in den “sozialen Medien” hochgeladen?). Und zwar, im Gegensatz zu dieser Abbildung hier, unverpixelt und mit voller Namensnennung:

opfer.jpg

Jawoll, liebes Alfelder Drecksblatt. Genau so macht man das mit dem Vermeiden des Ruhms. Habt Ihr echt prima hingekriegt.

Ihr Pappnasen.

(Unschärfe und Verpixelungen bzw. rote Balken sind von mir. Ich will ja nicht zum Ruhm des Täters beitragen, gell.)

15. June 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Gummibahn-Cargo — Dieter Schlabonski @ 20:12

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Was klingt wie ein Witz, ist leider eine wahre Geschichte. Kommt ein Fernfahrer ins Restaurant eines Autohofs, um 20:30 Uhr, kurz vorm Anpfiff eines im Restaurant live übertragenen Fußball-Europameisterschafts-Spiels. Und bekommt was gesagt?

“Die Küche hat schon geschlossen.”

Geht’s noch? (Nein, nicht ich, ich hab meinen Leberkäse mit Kartoffelstampf und Spiegelei und mein Maisel Pale Ale noch gekriegt.) Solche Öffnungszeiten wären irgendwo aufm Dorf vielleicht noch okay — obwohl, während der EM? –, aber auf nem Autohof? (Nein, ich sage nicht wo. ;-) )

7. June 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Gummibahn-Cargo — Dieter Schlabonski @ 17:11

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Beginnen wir diesen Rant mal wieder mit einem Blick in die Straßenverkehrsordnung. Das ist übrigens, seinem mitunter etwas trockenen Ton zum Trotze, ein stellenweise wirklich spannendes Werk. Was da alles drinsteht und trotzdem kaum einer weiß, erstaunlich. In §7 Absatz 4 zum Beispiel steht:

Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, dass sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können (Reißverschlussverfahren).

Ich hab da mal die entscheidenden fünf Wörter markiert für alle diejenigen, die schon hunderte von Metern vorher, der Verengung nur auf den sie ankündigenden Schildern gewahr geworden, sie aber noch nicht mal am Horizont erspähen könnend, bereits auf die durchgehende Spur zu wechseln sich genötigt fühlen (und dabei die, die schon auf jener sind, nötigen, sie reinzulassen).

Leute: Ihr schadet damit allen außer denen, die auf der endenden Spur hinter Euch waren. Ihr selber braucht länger bis zur Engstelle (weil davor ja noch die regelgetreu Fahrenden einscheren dürfen), vor allem aber brauchen die, die auf der durchgehenden Spur nun hinter Euch sind, länger — und auch nochmal länger als Ihr selber, denn nach den Buchstaben der StVO muß ja jeder einen reinlassen: Ihr, und der hinter Euch auch.

Multipliziert mit sagenwirmal 50 Frühwechslern pro solch Stau ist das schon richtig Lebenszeit.

Aus der Kabine meines Sattelschleppers heraus ist das natürlich noch viel frustrierender als für Euch, denn ich kann viel weiter kucken und sehe deswegen auch viel mehr Frühwechsler in Aktion. Und wegen LKW-Überholverbot hab ich nicht mal die Wahl, stattdessen auf der linken Spur zu sein (die es ja zumeist ist, die da endet).

Aber was red ich. Über die Frühwechselitis haben sich schon Generationen von Motorjournalisten die Finger wund getippt. Deswegen nur eine Bitte: Wenn Ihr Euch schon vor mir reindrängelt, dann wenigstens mit Blinker und ein paar Alibimetern Abstand, ja? Ich kann Euch sonst kaum sehen, und das führt entweder (wenn ich’s doch grad noch so kann) zu Notbremsung und einem kräftigen BLAAAAAARG aus der Drucklufttröte oder (wenn nicht) zu einem unangenehmen Blechschaden. Und nein, “da war doch mindestens ein halber Meter Platz” zählt nicht: von hier oben kann man das in der einen Schrecksekunde nicht unterscheiden.

Aber ernsthaft: Lest mal StVO. Es lohnt sich.

Ihr Pappnasen.

5. June 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 01:56

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… natürlich aus der Region. Stimmt ja auch. Der Olivenbaum gehört in Norddeutschland ja bekanntlich zum Landschaftsbild unauslöschlich dazu:

gutesausderheimat.jpg

Oder … ach so, die meinen die Plastikschale? Dann allerdings.

7. February 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 20:00

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Oder wie darf ich dieses Angebot sonst bitte verstehen, Frau Amazon?

cd-entsorgungspraemie.png

Hier bitte brillante Schlußpointe einfügen, mir fehlen noch die Worte.

15. November 2015
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 13:21

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Neulich, nachts auf der A2. Gute Sicht, ein bißchen diesig vielleicht. Vor ein paar Kilometern war es leicht neblig. Man sieht es noch:

nsl12.jpg

Diese 12 Spinner habe ich innerhalb von 10 Minuten fotografiert, dann war die Speicherkarte meines Uralt-Nokia voll. Wie man deutlich daran sieht, daß man auch was anderes sieht als ihre Nebelschlußleuchten, war da kein Nebel.

Und nein, die hatten das nicht einfach vergessen. Denn erstens war der Nebel vorher nicht so doll, daß man die Nebelschlußleuchte überhaupt je gebraucht hätte, und zweitens hat einer von denen (der mitte rechts) die seine erst angemacht, nachdem er unmittelbar vor dem Bild auf die Autobahn gefahren war.

Nebelschlussleuchten dürfen nur dann benutzt werden, wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m beträgt. (§17 (3) StVO)

Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. (§3 (1) StVO)

It’s not just a good idea. It’s the fucking law, bitches.

31. July 2015
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 07:32

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Hey Felix,

bitte lesen Sie dies sorgfältig. Ich verstehe, dass einige Leute mehr Zeit benötigen. Aber Wochen?? Das ist sogar für mich zu viel.

Ja, wenn ich von Dir jemals etwas anderes gekriegt hätte als diese Ermahnung (davon aber Dutzende), dann würde ich Deine Erregung vielleicht verstehen, Du Nase. Äh. Nein, eigentlich auch dann nicht.

Ich habe Ihnen bereits so viele Chancen gegeben. Alle anderen hätten bei Ihnen bereits aufgegeben.

Nur zu, gib auf. Gib. Bitte. Endlich. Auf.

Beenden Sie die Anmeldung und testen Sie meine Software. Verlange ich wirklich zu viel von Ihnen? [Link selbstverständlich gelöscht]

Du hast hier genau gar nix zu verlangen. Wenn einer was verlangen kann, dann bin ich das. Und ich verlange entweder einen auch noch so dezenten Hinweis, was Deine verf%&§te Software eigentlich tut (nicht daß ich sie dann herunterladen würde, aber ich wüßte wenigstens warum nicht) — oder endlich Ruhe vor Dir. Lieber letzteres.

Dies ist das letzte Mal, dass Sie von mir hören.

Felix

Die Botschaft hör ich wohl, Felix, alter Pansen, allein mir fehlt der Glaube. Denn:

Wenn Sie diese Empfehlungen nicht erhalten möchten: Mich entfernen - [Link natürlich auch gelöscht]

Da werde ich selbstverständlich auch diesesmal nicht draufklicken. Auch wenn es wirklich verlockend klingt, Dich mit einem Klick zu entfernen, Felix. Am besten aus dem Genpool.

Mit vorzüglichster Verachtung,
  Dein Dieter Schlabonski.

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