Schlabonskis Welt
8. July 2017
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 00:48

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Ja, natürlich ist vieles, wenn nicht das meiste der Politik der größten 20 Industrienationen Scheiße. Klar sollte man dagegen protestieren. Gar keine Frage.

Ja, selbstverständlich ist es mindestens eine Provokation, wenn nicht Größenwahn oder — schlimmer noch — eiskalte Berechnung, so einen Gipfel ausgerechnet im friedlichen, verschlafenen Hamburg abzuhalten. Die Meisterfeier von Bayern München ist ja auch standardmäßig in Dortmund. Wissen wir ja.

Ja, klar hat die Polizei mit absurd hartem Vorgehen gegen friedliche, angemeldete, genehmigte Camps und Demos für reichlich Funken gesorgt, an denen sich die Krawalle entzünden mußten. Leugnet keiner außer denen.

Aber verdammt nochmal, Ihr Vollspacken, das müßt Ihr doch gemerkt haben, daß die Euch genau zu dem idiotischen Zerstörungswahn anzustiften versucht haben, den Ihr da jetzt, wo diese Zeilen entstehen, abzieht! Draußen plündert Ihr Supermärkte und steckt Familienautos in Brand, und drinn hört Mutti mit Trump und Putin die Ode an die Freude, grinst innerlich und feilt mental schon mal am Entwurf für das Gesetz zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Mit den Bildern frisch im Kopf kriegt sie das vielleicht sogar noch in dieser Legislatur durch, das wär doch ein schöner Erfolg fürs Stimmenfischen am rechten Rand!

Und nebenbei bemerkt: wenn Ihr dann tatsächlich Porsche Cayennes oder Polizeiwagen in Brand steckt, was genau soll das bewirken außer nem schicken Foto für die Bild-Schlagzeile am nächsten Morgen? Den Porsche zahlt die Kasko, also alle Autofahrer, und die Bullenkarre zahlt der Steuerzahler, also alle. Auch Ihr. Den ollen Jetta oder Fiesta, der danebensteht und der vielleicht nicht kaskoversichert ist, nur den zahlt sein Besitzer selber. Obwohl er es sich eigentlich nicht leisten kann.

Sinngemäß gilt für Tante-Emma-Läden und Sparkassenfilialen natürlich das Gleiche.

Aber entschuldigt bitte, soweit denkt Ihr ja nicht. Das erkennt man ja schon an so hirnverbrannten Formulierungen wie “Klirren ist der Beifall der Dinge”. Ja genau. Und Schmerzensschreie sind der Beifall der Menschen?

So, und jetzt geh ich kotzen. Es ist nötig.

3. February 2017
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 08:39

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Na, wer bekommt da nicht Lust auf ein Breichen? Gesehen auf einem ungenannt bleibenden Autohof, wo ja die klassische Zielgruppe für maßlos überteuerte angeblich gesunde Leifsteil-Produkte, der Berufskraftfahrer, ein- und ausgeht:

schmuusi.jpg

Vom Preis will ich ja gar nicht anfangen, obwohl, über ein Cent/ml ist schon sportlich, finde ich. Schon spannender ist da die Tatsache, daß, wie mir ein Vögelein zuzwitscherte, “frisch zubereitet” ein Euphemismus ist für “vor hoffentlich weniger als 48 Stunden frisch aufgetaut”. Das führt dann zu solchen appetitlichen Effekten wie hier in der linken Flasche zu erkennen:

schmuusiglibber.jpg

Die Krönung finde ich aber trotzdem die Geschmacksrichtungen.

Mein bisheriger Favorit ist “Green Reviver” (Banane-Grünkohl-Mango-Zitronengras). Hoffentlich kommen aber meine anderen Lieblingssorten “Kick in the Nuts” (Mandarine-Teewurst-Motoröl SAE 30), “Take This” (Batteriesäure-Brombeer-Limburger) und “Sit on My Face” (Litschi-Schafsurin-Kühlerfrostschutz-Zwiebel) auch bald ins Programm!

19. December 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag — Dieter Schlabonski @ 22:27

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Respekt, Herr Fischer, Respekt. Ich kann die Motorgeräusche einer Drehspiegelleuchte an einer Unglücksstelle nicht heraushören, und diese modernen LED-Blitzer machen soweit ich das sagen kann überhaupt keinen Krach.

man-hoere-blaulicht.jpg

Ansonsten erwarte ich zuversichtlich die allfälligen Forderungen nach härteren Strafen, mehr Kameraüberwachung, Vorratsdatenspeicherung, Flüchtlings-Obergrenzen, mehr Polizisten, Bundeswehreinsätzen im Innern und der Bewaffnung von Streifenwagen mit Panzerfäusten in 3 … 2 … 1 …

14. December 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen, Gummibahn-Cargo — Dieter Schlabonski @ 15:50

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Es geht ja manchmal das Gerücht, ein gewisser, hier traditionell ungenannt bleibender norddeutscher Automobilkonzern mit zwei Buchstaben wolle ab demnächst nur noch Lastwagen der eigenen Konzernmarken auf seine Werksgelände lassen.

Ich halte das ja nach wie vor für Schwachsinn (denn so schnell, wie die von Speditionen, die andere Marken fahren, wegen Wettbewerbsverzerrung vor den Kadi gezerrt werden würden, kannste gar nicht kucken), aber in Emden hab ich neulich trotzdem eine pragmatische Lösung für dieses Problem gesehen (und eilig, aber deswegen leider nicht in überragender Qualität, auch fotografiert):

mactros.jpg

Der ideale Kompromiß: Damit käme man auch dann, wenn das Gerücht kein Schwachsinn wäre, aufs Werksgelände und trotzdem ohne Fehlermeldung von der Abgasreinigungsanlage auch wieder runter :-P

Mit freundlichem Grinsen aus dem noch ungetarnten Actros:
  Euer Dieter Schlabonski.

26. July 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal, Kritisieren statt kreieren — Dieter Schlabonski @ 13:54

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wennwahnsinn.jpg

Unter diesem Titel machen im Leitartikel des Alfelder Tageblatts die Herren Thorsten Fuchs, Jan Sternberg und Roland Herold — nach einer differenzierten Betrachtung über Amoklauf vs. Terroranschlag — durchaus angemessene Vorschläge zur Berichterstattung nach Amokläufen:

wastun.jpg

So weit, so gut, so richtig. Schade nur, daß das Alfelder Käseblatt den Artikel nicht gelesen hatte, als sie das hier auf die gegenüberliegende Seite 3 druckten:

fasziniert.jpg

Und als sei das nicht genug, zeigen sie im Kopf der beiden Seiten auch noch acht der neun Opfer von München (das neunte, ein 45-Jähriger, war vermutlich nicht fotogen genug oder hatte keine Bilder in den “sozialen Medien” hochgeladen?). Und zwar, im Gegensatz zu dieser Abbildung hier, unverpixelt und mit voller Namensnennung:

opfer.jpg

Jawoll, liebes Alfelder Drecksblatt. Genau so macht man das mit dem Vermeiden des Ruhms. Habt Ihr echt prima hingekriegt.

Ihr Pappnasen.

(Unschärfe und Verpixelungen bzw. rote Balken sind von mir. Ich will ja nicht zum Ruhm des Täters beitragen, gell.)

15. June 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Gummibahn-Cargo — Dieter Schlabonski @ 20:12

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Was klingt wie ein Witz, ist leider eine wahre Geschichte. Kommt ein Fernfahrer ins Restaurant eines Autohofs, um 20:30 Uhr, kurz vorm Anpfiff eines im Restaurant live übertragenen Fußball-Europameisterschafts-Spiels. Und bekommt was gesagt?

“Die Küche hat schon geschlossen.”

Geht’s noch? (Nein, nicht ich, ich hab meinen Leberkäse mit Kartoffelstampf und Spiegelei und mein Maisel Pale Ale noch gekriegt.) Solche Öffnungszeiten wären irgendwo aufm Dorf vielleicht noch okay — obwohl, während der EM? –, aber auf nem Autohof? (Nein, ich sage nicht wo. ;-) )

7. June 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Gummibahn-Cargo — Dieter Schlabonski @ 17:11

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Beginnen wir diesen Rant mal wieder mit einem Blick in die Straßenverkehrsordnung. Das ist übrigens, seinem mitunter etwas trockenen Ton zum Trotze, ein stellenweise wirklich spannendes Werk. Was da alles drinsteht und trotzdem kaum einer weiß, erstaunlich. In §7 Absatz 4 zum Beispiel steht:

Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, dass sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können (Reißverschlussverfahren).

Ich hab da mal die entscheidenden fünf Wörter markiert für alle diejenigen, die schon hunderte von Metern vorher, der Verengung nur auf den sie ankündigenden Schildern gewahr geworden, sie aber noch nicht mal am Horizont erspähen könnend, bereits auf die durchgehende Spur zu wechseln sich genötigt fühlen (und dabei die, die schon auf jener sind, nötigen, sie reinzulassen).

Leute: Ihr schadet damit allen außer denen, die auf der endenden Spur hinter Euch waren. Ihr selber braucht länger bis zur Engstelle (weil davor ja noch die regelgetreu Fahrenden einscheren dürfen), vor allem aber brauchen die, die auf der durchgehenden Spur nun hinter Euch sind, länger — und auch nochmal länger als Ihr selber, denn nach den Buchstaben der StVO muß ja jeder einen reinlassen: Ihr, und der hinter Euch auch.

Multipliziert mit sagenwirmal 50 Frühwechslern pro solch Stau ist das schon richtig Lebenszeit.

Aus der Kabine meines Sattelschleppers heraus ist das natürlich noch viel frustrierender als für Euch, denn ich kann viel weiter kucken und sehe deswegen auch viel mehr Frühwechsler in Aktion. Und wegen LKW-Überholverbot hab ich nicht mal die Wahl, stattdessen auf der linken Spur zu sein (die es ja zumeist ist, die da endet).

Aber was red ich. Über die Frühwechselitis haben sich schon Generationen von Motorjournalisten die Finger wund getippt. Deswegen nur eine Bitte: Wenn Ihr Euch schon vor mir reindrängelt, dann wenigstens mit Blinker und ein paar Alibimetern Abstand, ja? Ich kann Euch sonst kaum sehen, und das führt entweder (wenn ich’s doch grad noch so kann) zu Notbremsung und einem kräftigen BLAAAAAARG aus der Drucklufttröte oder (wenn nicht) zu einem unangenehmen Blechschaden. Und nein, “da war doch mindestens ein halber Meter Platz” zählt nicht: von hier oben kann man das in der einen Schrecksekunde nicht unterscheiden.

Aber ernsthaft: Lest mal StVO. Es lohnt sich.

Ihr Pappnasen.

5. June 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 01:56

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… natürlich aus der Region. Stimmt ja auch. Der Olivenbaum gehört in Norddeutschland ja bekanntlich zum Landschaftsbild unauslöschlich dazu:

gutesausderheimat.jpg

Oder … ach so, die meinen die Plastikschale? Dann allerdings.

7. February 2016
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 20:00

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Oder wie darf ich dieses Angebot sonst bitte verstehen, Frau Amazon?

cd-entsorgungspraemie.png

Hier bitte brillante Schlußpointe einfügen, mir fehlen noch die Worte.

15. November 2015
Filed under: Allgemein, Wahnsinn im Alltag, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 13:21

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Neulich, nachts auf der A2. Gute Sicht, ein bißchen diesig vielleicht. Vor ein paar Kilometern war es leicht neblig. Man sieht es noch:

nsl12.jpg

Diese 12 Spinner habe ich innerhalb von 10 Minuten fotografiert, dann war die Speicherkarte meines Uralt-Nokia voll. Wie man deutlich daran sieht, daß man auch was anderes sieht als ihre Nebelschlußleuchten, war da kein Nebel.

Und nein, die hatten das nicht einfach vergessen. Denn erstens war der Nebel vorher nicht so doll, daß man die Nebelschlußleuchte überhaupt je gebraucht hätte, und zweitens hat einer von denen (der mitte rechts) die seine erst angemacht, nachdem er unmittelbar vor dem Bild auf die Autobahn gefahren war.

Nebelschlussleuchten dürfen nur dann benutzt werden, wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m beträgt. (§17 (3) StVO)

Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. (§3 (1) StVO)

It’s not just a good idea. It’s the fucking law, bitches.

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