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	<title>Schlabonskis Welt</title>
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	<description>Verbaler Amoklauf seit 1998</description>
	<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:06:07 +0000</pubDate>
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		<title>Das Gesamtkunstwerk</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
	<category>Mit freundlichem Grinsen</category>
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		<description><![CDATA[Diesen Titel haben wir spontan diesem auf einem Supermarktparkplatz erspähten Golf gewidmet. Von vorn ist er ja noch recht unscheinbar: Klarglasscheinwerfer mit Fadenkreuz, mit rostigen Schrauben festgespaxte Tagfahrlichter und seltsam rote, seltsam asymmetrische Lufteinlässe.

Zum Gesamtkunstwerk wird er erst durch das ausgesuchte Zubehör am Heck:

Der D&#038;W-Heckflügel ist ja noch harmlos, zumindest verglichen mit den seltsamen Gitterverkleidungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Titel haben wir spontan diesem auf einem Supermarktparkplatz erspähten Golf gewidmet. Von vorn ist er ja noch recht unscheinbar: Klarglasscheinwerfer mit Fadenkreuz, mit rostigen Schrauben festgespaxte Tagfahrlichter und seltsam rote, seltsam asymmetrische Lufteinlässe.</p>
<p><img id="image337" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/gkwv.jpg" alt="gkwv.jpg" /></p>
<p>Zum Gesamtkunstwerk wird er erst durch das ausgesuchte Zubehör am Heck:</p>
<p><img id="image338" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/gkwh.jpg" alt="gkwh.jpg" /></p>
<p>Der D&#038;W-Heckflügel ist ja noch harmlos, zumindest verglichen mit den seltsamen Gitterverkleidungen vor Heckscheibe und Rückleuchten. Und das schiefe Kennzeichen setzt dann den dezenten und doch prägnanten Schlußakzent. Ganz große Kunst &#8230; ich verneige mich vor dem unbekannten Meister.
</p>
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		<title>Die Bedeutung der Betonung</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 13:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Mit freundlichem Grinsen</category>
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		<description><![CDATA[Wohl so ziemlich jeder, der im Netz unterwegs ist, hat schon mal diese Anzeige gesehen:



Irgendwie ist der Slogan genau das, was meine Eltern sagen würden, wenn ich ihnen erzählte, ich hätte mir so ein Dings gekauft: &#8220;Und was machst du damit?&#8221;  Klar, das war nicht das, was Nokia (oder vielmehr ihre Werbeagentur) meinte.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl so ziemlich jeder, der im Netz unterwegs ist, hat schon mal diese Anzeige gesehen:</p>
<div align="center">
<img id="image335" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/machstdudamit.jpg" alt="machstdudamit.jpg" />
</div>
<p>Irgendwie ist der Slogan genau das, was meine Eltern sagen würden, wenn ich ihnen erzählte, ich hätte mir so ein Dings gekauft: &#8220;Und was <em>machst</em> du damit?&#8221;  Klar, das war nicht das, was Nokia (oder vielmehr ihre Werbeagentur) meinte.  Die meinten sicher eher &#8220;Und was machst <em>du</em> damit?&#8221; &#8212; was nur zeigt, wie wichtig Betonung ist und wie betriebsblind Werbefuzzis sein können.</p>
<p><em>Update:</em> Ein Leser merkte noch an, daß es eine dritte Betonung gibt, auch nicht eben vorteilhaft: &#8220;Und was machst du <em>damit</em>?&#8221;  Statt dir ein vernünftiges Gerät zu kaufen, schwingt da natürlich mit.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nach uns die Sintflut</title>
		<link>http://www.schlabonski.de/index.php/2010/07/07/nach-uns-die-sintflut/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 11:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Achwas</category>
	<category>Mit freundlichem Grinsen</category>
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		<description><![CDATA[Es folgt ein fiktionales Interview mit der Pappnase, die bei Cinemaxx für die Website verantwortlich ist.
Dieter Schlabonski: Ich geh ja nicht oft ins Kino. Aber oft genug, um das Cinemaxx-Programm Braunschweig als Bookmark abgespeichtert zu haben. Und als ich den gestern mal wieder aufrief, lief er ins Leere.
Cinemaxx-Pappnase: Logisch. Es gibt ja auch kein Cinemaxx [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es folgt ein fiktionales Interview mit der Pappnase, die bei Cinemaxx für die Website verantwortlich ist.</p>
<p><em>Dieter Schlabonski:</em> Ich geh ja nicht oft ins Kino. Aber oft genug, um das Cinemaxx-Programm Braunschweig als Bookmark abgespeichtert zu haben. Und als ich den gestern mal wieder aufrief, lief er ins Leere.<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Logisch. Es gibt ja auch kein Cinemaxx in Braunschweig.<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Das hab ich dann auch gemerkt.  Aber es gab mal eins.  Und was damit passiert ist, hätte ich dann ja schon ganz gerne gelesen.<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Sie haben es doch auch so erfahren, oder?<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Ja.  Indem ich zum Cinemaxx gefahren bin, um nachzufragen.<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Es gibt kein Cinemaxx in Braunschweig.<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Stimmt.  Heißt jetzt C1 Cinema.<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Genau.<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Und warum steht das nicht auf Ihrer Website?<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Weil uns das nichts angeht. Das ist die Website des Cinemaxx. Und in Braunschweig gibt es &#8230;<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> &#8230; kein Cinemaxx.  Ich weiß.  Aber Sie hätten doch einfach mal nach <a href="http://www.c1-cinema.de/">C1-Cinema.de</a> linken können?  Oder gar zum <a href="http://www.c1-cinema.de/programm/aktuelles-programm">aktuellen Programm</a>?  Tut doch gar nicht weh.<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Sind Sie wahnsinnig? Zur Konkurrenz linken?!<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Was hätte denn schlimmstenfalls passieren können?<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Na daß wir Kunden an die Konkurrenz verlieren.<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Also, mich haben Sie als Kunden verloren, als Sie Ihr Braunschweiger Cinemaxx an C1-Cinema verkauft haben.  Sie glauben doch nicht im Ernst, daß ich jetzt zum Kinogehen nach Hannover fahr, nur weil es da ein Cinemaxx gibt?<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Zwei.<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Okay.  Zwei.  Trotzdem fahr ich da nicht hin.<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Verständlich.<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Warum bietet mir Cinemaxx.de dann, wenn ich meinen Bookmark vom Programm in Braunschweig aufrufe, eine Deutschlandkarte an und in Niedersachsen die Auswahl von Göttingen, zweimal Hannover, Oldenburg und Wolfsburg?<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> Vielleicht möchten Sie ja nach Wolfsburg fahren.<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Nein, ich möchte gerne in Braunschweig ins Kino gehen.<br />
<em>Cinemaxx-Pappnase:</em> In Braunschweig gibt es doch aber kein Cinemaxx.<br />
<em>Dieter Schlabonski:</em> Arrgh!</p>
<p><em>Frei erfunden, weil ich zur Schonung meiner Nerven nicht wirklich anrufen wollte.</em>
</p>
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		<title>Diese bösen Killerspiele</title>
		<link>http://www.schlabonski.de/index.php/2010/07/06/diese-boesen-killerspiele/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
	<category>Denk mal</category>
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		<description><![CDATA[Man kennt es ja zur Genüge: da konsumiert ein Jugendlicher auf seinem Computer sogenannte &#8220;Killerspiele&#8221;, also meistens First-Person-Shooter. Und dann schnappt er sich ne Knarre, zieht los und schießt Leute tot.  Und auch wenn das nur ein kleiner Bruchteil eines Millionstels aller &#8220;Killerspiel&#8221;-Konsumenten tut, geht danach jedesmal das Theater los: Waah, diese bösen bösen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kennt es ja zur Genüge: da konsumiert ein Jugendlicher auf seinem Computer sogenannte &#8220;Killerspiele&#8221;, also meistens First-Person-Shooter. Und dann schnappt er sich ne Knarre, zieht los und schießt Leute tot.  Und auch wenn das nur ein kleiner Bruchteil eines Millionstels aller &#8220;Killerspiel&#8221;-Konsumenten tut, geht danach jedesmal das Theater los: Waah, diese bösen bösen Killerspiele müssen endlich verboten werden, die verführen unsere Kinder zu Gewalttaten!</p>
<p>Ja.  Vorgestern früh hat in Hannover jemand zwei Leute <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,704792,00.html">in den Kopf geschossen</a>.  Auch wegen eines Killerspiels: Fußball.  Die Streithähne konnten sich nicht einigen, wie oft Italien bislang Weltmeister geworden ist.  Also holt der (deutsche) Täter eigens seine Knarre, geht zurück in die Kneipe und schießt seine (italienischen) Kontrahenten über den Haufen.  Einer davon ist tot, der andere arbeitet noch dran. <em>Update:</em> <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/147969">Mittlerweile hat er&#8217;s geschafft.</a></p>
<p>Wetten, daß das keine Sau in die Forderung umbauen wird, Fußball zu verbieten?</p>
<p>Und, nebenbei bemerkt: Mobiles Internet für alle kann auch Leben retten.  Mich hat es eben gerade genau 38 Sekunden gekostet, festzustellen, daß die Italiener in diesem Streit recht hatten: Italien hat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fußball-Weltmeisterschaft#Bisherige_Turniere">viermal die Weltmeisterschaft gewonnen</a>, Deutschland nur dreimal.  Schau mal einer kuck.  In der Zeit hätte ich nicht mal dann meine Knarre holen können, wenn ich eine hätte.</p>
<p>Nachdenkliche Grüße,<br />
&nbsp; &nbsp; <em>Euer Dieter Schlabonski.</em>
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mütter im Straßenverkehr</title>
		<link>http://www.schlabonski.de/index.php/2010/07/04/muetter-im-strassenverkehr/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 16:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Geschichten</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
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		<description><![CDATA[Bei der ersten hab ich mir ja noch nichts dabei gedacht, aber als dann nur wenige Stunden ein zweites Beispiel ertönte &#8230;
Okay. Ich fang von vorne an.
Szene: Mutter und Kind radeln auf dem Radweg an einer vierspurigen Ausfallstraße entlang, Kind vorweg.  Mutter navigiert durch Zuruf: &#8220;Langsam! LANGSAM! Und jetzt links! Links! EY, LINKS!!!&#8221;  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der ersten hab ich mir ja noch nichts dabei gedacht, aber als dann nur wenige Stunden ein zweites Beispiel ertönte &#8230;</p>
<p>Okay. Ich fang von vorne an.</p>
<p>Szene: Mutter und Kind radeln auf dem Radweg an einer vierspurigen Ausfallstraße entlang, Kind vorweg.  Mutter navigiert durch Zuruf: <em>&#8220;Langsam! LANGSAM! Und jetzt links! Links! EY, LINKS!!!&#8221; </em> <strong>iiiieeeeeek - TUUUT!</strong> <em>&#8220;Ich meine RECHTS!&#8221;</em></p>
<p>Wie gesagt, da hab ich mir noch nichts bei gedacht.  Idioten gibt es immer mal.  Aber gerade eben erscholl dann folgender Monolog: <em>&#8220;Nicht über die Straße! NICHT ÜBER DIE STRASSE! Ey, was solln das? Bist du TAUB! Du kannst doch nich einfach so über die Straße rennen! Da fahren AUTOS! &#8230; Komm jetzt SOFORT wieder hier rüber!&#8221;</em></p>
<p>Brr.  Wenn Kinder so doof machen, wundert mich auch nicht mehr die Bohne, wie diese Muttis in ihren Touaregs und X3 so fahren.  Klar, wenn das Hirn des femininen <em>homo infantophilius</em> schon in seiner Grundfunktionalität derart eingeschränkt ist, dann ist es natürlich mit dem Multitasking überfordert, das die gleichzeitige Beachtung eines querstehenden Lieferwagens in der eigenen Fahrspur und eines quersitzenden Furzes im Darm des Kleinkindes auf dem Rücksitz nun mal erfordern.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die entscheidenden paar Meter</title>
		<link>http://www.schlabonski.de/index.php/2010/07/03/die-entscheidenden-paar-meter/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 10:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
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		<description><![CDATA[
Man denkt sich nichts weiter, wenn man auf diese Einmündung in Braunschweig zufährt: stoppen soll man, dem von links um die Kurve kommenden Verkehr Vorfahrt gewähren.  Kein Problem.  Man fährt also an die Haltelinie, bringt das eigene Fuhrwerk zum stehen, kuckt nach links &#8230; und sieht:
 &#8230; nicht ganz viel.  Die herannahenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image325" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/paarmeter-anfahrt.jpg" alt="paarmeter-anfahrt.jpg" /></p>
<p>Man denkt sich nichts weiter, wenn man auf diese Einmündung in Braunschweig zufährt: stoppen soll man, dem von links um die Kurve kommenden Verkehr Vorfahrt gewähren.  Kein Problem.  Man fährt also an die Haltelinie, bringt das eigene Fuhrwerk zum stehen, kuckt nach links &#8230; und sieht:</p>
<p><img id="image326" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/paarmeter-kurve.jpg" alt="paarmeter-kurve.jpg" align="right" hspace="0" /> &#8230; nicht ganz viel.  Die herannahenden Autos jedenfalls erst, wenn sie schon mitten in der Kurve sind und somit schon fast da, wo man selber auch gleich sein wird, wenn man losfährt.  Also sollte man sich beim Losfahren beeilen, auch wenn man keinen kommen sieht, denn schon in zwei Sekunden kann das ganz anders aussehen.</p>
<p>Blöd ist nur, wenn man nicht so zügig losfahren kann wie die GTI-, TDI- und CGI-Fraktion es heutzutage kann (wenn auch selten tut).  Mit einem antiken VW-Transporter, einem Anhängergespann oder einem Lastwagen läuft man hier jedenfalls akut Gefahr, einem um die Kurve flitzenden Vorfahrtberechtigten arg im Weg herumzustehen.</p>
<p>Daß das nicht alle Naselang kracht da, kann ich mir eigenlich nur so erklären, daß die Vorfahrtberechtigten die Wartepflichtigen sehr viel besser im Blick haben als umgekehrt und deswegen rechtzeitig in die Eisen gehen können, wenn sie mal wieder übersehen worden sind.  Direkt im Sinne des Erfinders ist das aber natürlich nicht.</p>
<p>Die Abhilfe wäre indes so einfach: es würde genügen, Stopschild nebst Haltelinie um ein paar Meter zurückzuverlegen, vor den Fußgänger- und Fahrradüberweg etwa.  Schon kann man mit viel weniger Nackenschmerzen viel weiter kucken:</p>
<p><img id="image328" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/paarmeter-gerade.jpg" alt="paarmeter-gerade.jpg" align="right" hspace="0" /> Bis an den Anfang der vorfahrtberechtigten Straße sogar!  Und somit kann man sich in aller Ruhe eine für Länge und Beschleunigungsvermögen des eigenen Gefährts passende Lücke suchen.  </p>
<p>Klar: das <em>kann</em> man auch so machen.  Wenn man denn die Ecke kennt.  Und das machen auch viele, die sie kennen, mich eingeschlossen; aber das ändert nichts daran, daß es sich hier um eine unnötige, böse Falle für Orts- oder vielmehr Einmündungsunkundige handelt.  Daß eine Mail entsprechenden Inhalts an die zuständigen Stellen in Braunschweig nicht mal einer Antwort für würdig befunden wurde, paßt da eigentlich prima ins Bild.</p>
<p>Und seither warte ich eigentlich nur darauf, nach meinem Halt sieben Meter vor der Haltelinie von den Freunden und Helfern fürs anschließende Überfahren des Stopschilds verdonnert zu werden &#8230;</p>
<p><em>Dieser Artikel entstand ursprünglich für Tobias Meyers leider eingestelltes Blog &#8220;Gut gemacht? Gut gemeint!&#8221; und wird nach dessen bedauernswerter Einstellung hier nur wiederveröffentlicht.  Weitere mit gleicher Vorgeschichte werden in lockeren Abständen folgen.</em>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum (Mit-)Brüllen</title>
		<link>http://www.schlabonski.de/index.php/2010/07/01/zum-mit-bruellen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 20:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
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		<description><![CDATA[Ich hab mich ja schon neulich über eins dieser schrecklichen Fußball-Lieder aufgeregt, Oliver Pochers &#8220;Zweitausendzehn&#8221; oder wie das nun mit vollem Namen heißen mag.  Leider aber etwas verfrüht.  Denn nun wo die Wehemm richtig am Laufen ist, hört man nicht nur des Pochers Gejaule allerorten, nein, man hört kaum noch was anderes als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mich ja schon neulich über eins dieser schrecklichen Fußball-Lieder aufgeregt, Oliver Pochers &#8220;Zweitausendzehn&#8221; oder wie das nun mit vollem Namen heißen mag.  Leider aber etwas verfrüht.  Denn nun wo die Wehemm richtig am Laufen ist, hört man nicht nur des Pochers Gejaule allerorten, nein, man hört kaum noch was anderes als Fußballhymnen.  Und eine ist schlechter als die andere.</p>
<p>Und nein, damit meine ich jetzt gar nicht mal so sehr die internationalen Hits wie das recht penetrante &#8220;Waving Flags&#8221; oder das noch viel penetrantere &#8220;Waka Waka (This Time for Africa)&#8221;.  Klar sind die auch schlimm, klar haben die auch ziemlich blödsinnige Texte &#8230; gut, bei Waka Waka war ich mir nicht sicher, das ist ja irgendwie ausländisch, und <em>Tsaminamina eh eh wakawaka eh eh tsaminamina Hühnerleber</em> (oder was auch immer die Shakira da trällert) mag ja eine furchtbar tiefe Bedeutung haben.</p>
<p>Dachte ich.  Hat es aber nicht.  Sondern, laut <a href="http://hubpages.com/hub/world-cup-song-waka-waka">dieser Seite</a> jedenfalls: <em>Komm, eh eh, mach die Arbeit, eh eh, woher kommst du?</em>  Nuja.</p>
<p>Wo war ich?</p>
<p>Achja.  Um diese Lieder, nervig wie sie sein mögen, geht es mir aber gar nicht.  Die sind nicht besser, aber auch nicht schlimmer als das, was heutzutage eh rauf und runter durch die Tscharts dröhnt.  Mir gehts um den wirklich schmerzhaften Scheiß eine Stufe tiefer, von dem frisch riehßaikelten &#8220;54, 74, 90, 2010&#8243; über das bereits lamentierte andere &#8220;2010, 2010, 2010&#8243; bis hin zu meinem persönlichen Negativ-Favoriten: der Verballhornung der ansich ja schon brechreizinduzierenden deutschen Schnulze &#8220;Hello again&#8221; zu der Brüll-Hymne &#8220;Pokal again&#8221;.  Nein, das ist leider kein Witz.  <a href="http://songtextemania.com/pokal_again_songtext_matze_knop.html">Hier ist der Text</a>.</p>
<p>Und da hab ich mich dann gefragt: Ist das eigentlich ein rein deutsches Phänomen?  Und mal kurz nach sowas Ähnlichem bei den Engländern gegoogelt.  Nicht weil die deutsche Rumpelelf als nächstes gegen die spielt, sondern weil ich da die Sprache verstehe.</p>
<p>Und ich kann Euch beruhigen: Nein, es ist kein deutsches Phänomen.  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EKdglKTBWak">Sowas haben die auch <em>(Youtube)</em></a>.  Besonders nett, wenn auch untypisch, fand ich allerdings <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sAVS8G_Ke5w&#038;feature=player_embedded">den hier <em>(auch Youtube)</em></a>.  Besonders der stolz mit Englandflaggen beklebte Citroën Berlingo zeugt von einem überwältigenden Nationalstolz.  <em>Somewhat.</em></p>
<p>Naja.  Bald isses vorbei.  Und das ist auch gut so.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Zeit ist reif für mehr Müll</title>
		<link>http://www.schlabonski.de/index.php/2010/06/27/die-zeit-ist-reif-fuer-mehr-muell/</link>
		<comments>http://www.schlabonski.de/index.php/2010/06/27/die-zeit-ist-reif-fuer-mehr-muell/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 20:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
	<category>Denk mal</category>
	<category>Umfragen</category>
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		<description><![CDATA[Schätzt mal, wieviele der kleinen weißen Pillen unten links, verpackt in die ansich schon viel zu großen Folienumhüllungen unten mitte, in dieser Packung waren.

Die Auflösung steht in den Kommentaren, zusammen mit den drei Beiträgen, die tatsächlich einen Tip abgaben.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schätzt mal, wieviele der kleinen weißen Pillen unten links, verpackt in die ansich schon viel zu großen Folienumhüllungen unten mitte, in dieser Packung waren.</p>
<p><img id="image320" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/amoclav.jpg" alt="amoclav.jpg" /></p>
<p>Die Auflösung steht in den Kommentaren, zusammen mit den drei Beiträgen, die tatsächlich einen Tip abgaben.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Witterungsbeständigkeit fraglich</title>
		<link>http://www.schlabonski.de/index.php/2010/06/25/witterungsbestaendigkeit-fraglich/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 19:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Mit freundlichem Grinsen</category>
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		<description><![CDATA[Ein ganz normaler Lastwagen?

Schon.  Aber was ist das für ein kleiner Schriftzug da im roten Oval (das ich genau wie die Verpixelung nachträglich reingemalt habe)?

Ah.  Okay.  Na wenn&#8217;s hält &#8230; warum nicht.  ;-)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz normaler Lastwagen?</p>
<p><img id="image317" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/sperma.jpg" alt="sperma.jpg" /></p>
<p>Schon.  Aber was ist das für ein kleiner Schriftzug da im roten Oval (das ich genau wie die Verpixelung nachträglich reingemalt habe)?</p>
<p><img id="image318" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/spermanah.jpg" alt="spermanah.jpg" /></p>
<p>Ah.  Okay.  Na wenn&#8217;s hält &#8230; warum nicht.  ;-)
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Scheiß auf Fähnchen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 00:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Mit freundlichem Grinsen</category>
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		<description><![CDATA[Poltert mir doch gerade dieses Bild in die Mehlbox.  Und genau für sowas &#8212; das Veröffentlichen allfälligen Unfugs &#8212; wurde Schlabonskis Welt dereinst mal aus dem Boden gestampft, also führen wir die ein wenig eingerostete Tradition mal fort:


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Poltert mir doch gerade dieses Bild in die Mehlbox.  Und genau für sowas &#8212; das Veröffentlichen allfälligen Unfugs &#8212; wurde Schlabonskis Welt dereinst mal aus dem Boden gestampft, also führen wir die ein wenig eingerostete Tradition mal fort:</p>
<p><img id="image315" src="http://www.schlabonski.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/faehnchen.jpg" alt="faehnchen.jpg" />
</p>
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