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	<title>Schlabonskis Welt</title>
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	<description>Verbaler Amoklauf seit 1998</description>
	<pubDate>Sun, 13 May 2012 07:55:37 +0000</pubDate>
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		<title>Beginnende Altersdemenz?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 07:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
	<category>Denk mal</category>
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		<description><![CDATA[Fordert doch dieser Tage der Roman Herzog (Ihr erinnert Euch: es müsse ein Ruck durch Deutschland gehen!), daß man über die Fünf-Prozent-Hürde mal scharf nachdenken solle &#8212; ob die noch zeitgemäß sei?  Is was dran, doch.  Es scheitern mittlerweile ja öfter mal alteingesessene Parteien wie die Linke oder die FDP an der Hürde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fordert doch dieser Tage der Roman Herzog (Ihr erinnert Euch: es müsse ein Ruck durch Deutschland gehen!), daß man über die Fünf-Prozent-Hürde mal scharf nachdenken solle &#8212; ob die noch zeitgemäß sei?  Is was dran, doch.  Es scheitern mittlerweile ja öfter mal alteingesessene Parteien wie die Linke oder die FDP an der Hürde, das sind dann jedesmal Wählerstimmen fürs Klo, ob das wirklich Sinn macht?  &#8212; Äh, was?  </p>
<p>Nee.</p>
<p>Nee, Moment, der Herr Herzog fordert, die <em>anzuheben?</em></p>
<p>Äh.  Ach so.  Nee, ja, is klar.  Macht sicher Sinn.  Macht sicher Sinn, den Vorschlag nicht mal zu ignorieren.  Mit welcher Begründung fordert der denn so einen Unsinn?  Wegen der immer kleineren Parteien werde der Bundeskanzler nicht mehr von einer großen Mehrheit getragen, so so.  Äh.  Und das wird besser, wenn man mehr kleine Parteien außen vor läßt?  Da kommen dann zu den 41% Nicht- und den 3% Wählern der bisherigen Sonstigen Parteien dann doch noch die (sagen wir mal) 6% Linke-, 8% FDP- und 9% Piratenwähler dazu (alle Zahlen geraten), deren Stimmen in die Tonne wandern, so daß nur noch 43% der Wählerstimmen den Kanzler überhaupt noch tragen <em>könnten?</em></p>
<p>Man merkt schon: es geht gar nicht um Wählerstimmen.  Es geht um ein schön übersichtliches Parlament mit zwei bis vier Parteien, möglichst ohne Chaoten, in dem dann schön gemütlich Politik gemacht werden kann, möglichst ohne unnötig von der Realität und den Untertanen behelligt zu werden.</p>
<p><s>Fuck off</s> Vergiß es, Herzog.</p>
<p>Und wenn schon, dann weg mit der 5%-Hürde.  Die paar Figuren von den Kommunisten, der Tierschutzpartei, den Nazis oder der FDP kann eine funktionierende Demokratie schon verkraften, keine Bange.  Wirds halt mal wieder lauter und lebhafter in den Parlamenten.  Es würde Zeit.</p>
<p>Findet jedenfalls<br />
&nbsp;&nbsp;<em>Euer Dieter Schlabonski.</em>
</p>
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		<title>Drei Lieder am Morgen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 16:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
	<category>Kritisieren statt kreieren</category>
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		<description><![CDATA[Morgens, kurz nach 5. Da macht man nichtsahnend die Zündung an, der Kollege von der Nachtschicht hat das Radio leider auf Vollbrüllmodus hinterlassen, und Taio Kraß oder wie der heißt plärrt los: &#8220;I got a hangover, oooh, I&#8217;ve been drinking too much for suuure&#8221; &#8212; gut, is uns allen mal passiert, aber hätte der nich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens, kurz nach 5. Da macht man nichtsahnend die Zündung an, der Kollege von der Nachtschicht hat das Radio leider auf Vollbrüllmodus hinterlassen, und Taio Kraß oder wie der heißt plärrt los: &#8220;I got a hangover, oooh, I&#8217;ve been drinking too much for suuure&#8221; &#8212; gut, is uns allen mal passiert, aber hätte der nich wenigstens ausnüchtern können, bevor er den Text geschrieben hat? Und wer hat das überhaupt produziert? Und warum? Nur weil die Leute es kaufen? Das ist vielleicht eine Erklärung, aber eine Entschuldigung ist es nicht.</p>
<p>Naja, in drei Minuten ist es vorbei. Kann ja nur besser werden.</p>
<p>Doch nein, das nächste Stück ist nicht besser, auch wenn es so klingt. Klingen tut es nämlich wie ein nettes kleines Liebeslied, wenn der gute Milow es trällert, sein &#8220;You and Me&#8221;. Aber das so unschuldig plätschernde Stück enthält im Text Kracher, daß einem die Augen tränen und sich die Fußnägel kräuseln vor soviel Widerwärtigkeit. Kostprobe gefällig?  &#8220;Ich wünschte, du wärst ein bißchen langsamer. Nicht nur langsam, sondern gelähmt! Dann könnte ich dich in eine Steckdose stöpseln, und du könntest nie weglaufen.&#8221; Doch, ernsthaft! Oder der hier: &#8220;Ich wünschte, du wärst ein bißchen dicker. Nicht nur dick, sondern wirklich, wirklich fett. Du würdest nicht mehr durch die Türen passen, also müßtest du in meinem Bett bleiben.&#8221; Brr. Gruselig. Nicht zu lange drüber nachdenken, sonst kriegt man davon Kopfweh und schreibt dann noch solche Texte wie Taio Dingens.</p>
<p>Okay, Radio Gaga. Eine Chance hast Du noch.</p>
<p>Ja nee. Wieder nix. Diesmal ist es Adele, die schon mal hier zu Ehren kam, mit &#8220;Someone Like You&#8221;, einem ganz üblen Winselstück der Machart &#8220;ja, ich weiß, du hast Schluß gemacht, aber ich geh dir trotzdem auf die Nüsse, weil &#8230; äh &#8230; nee, versteh mich nicht falsch, ich will nur das Beste für euch, ehrlich, aber ich wollte dich trotzdem dran erinnern, daß es für mich nicht vorbei ist&#8221;, blah, blah, und so weiter. Braucht kein Mensch. Und das Gejammer von dieser Schnepfe braucht auch kein Mensch, das ist vom Schmalzgrad schon verdammt nah an der mittlerweile ja erfreulicherweise verschiedenen Whitney &#8220;we&#8217;ve got a problem&#8221; Houston mit ihrem leider unvergessenen &#8220;and I-I-I-I-I-I-will-a-a-always *lufthol* lo-o-o-o-ove-you-u-u-u-u-u-I-I-I-I-will-a-a-a-al-ways&#8221; und es hört und hört nicht auf. Genausowenig wie das Gejorre von der Dingens, äh, Adele da. Man möchte sich glatt einen Kater ansaufen. Kollege Tajo Hastenichgesehen da oben hatte also doch recht.
</p>
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		<title>Achtkommadrei Prozent?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
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		<description><![CDATA[Sagt mal, habt Ihr alle den Arsch offen da in Scheißwig-Holstein, oder was ist los? Gut, daß der Absturz der Hotelierspartei sich nicht in dem Tempo fortsetzen würde, vielleicht sogar ein kleiner Hauch von Aufwind, das war ja zu erwarten, nachdem alle und jeder es für nötig hielten, der untoten Splitterpartei überproportional viel Zeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sagt mal, habt Ihr alle den Arsch offen da in Scheißwig-Holstein, oder was ist los? Gut, daß der Absturz der Hotelierspartei sich nicht in dem Tempo fortsetzen würde, vielleicht sogar ein kleiner Hauch von Aufwind, das war ja zu erwarten, nachdem alle und jeder es für nötig hielten, der untoten Splitterpartei überproportional viel Zeit und Platz in den Medien zuzuschanzen, sicherlich getreu dem Motto, daß eine Hand die andere wäscht.  Dreikommaacht Prozent, das wäre ein in Anbetracht dieser Schützenhilfe ein anständiges Ergebnis gewesen.  Ein Wiedereinzug in den Landtag hingegen wäre schon eine Schande &#8212; aber achtkommadrei?  Genausoviel wie die Piraten?!  Ihr habt doch echt den Schuß nicht gehört da oben.</p>
<p>Das einzig Gute ist daran nur, daß wir immer weiter wegkommen von diesem Zwei-Volksparteien-und-ein-paar-Koalitionspartner-Gewürge, das uns in den letzten Jahren so viel versaut hat, seit die Eßpedeh, von Meßfehlern abgesehen, denselben Kurs der Umverteilung von unten nach oben fährt wie die Zehdehuh und deswegen eigentlich keine Alternative mehr existiert.  CDU, SPD, Grüne, FDP, Piraten und SSW, da kommt doch Schwung in die Bude!  Schade, daß die Linke hinten runtergefallen ist.  Aber vielleicht erleben wir es ja noch, daß es eines Tages mal nicht nur weder für Schwarzgelb noch für Rotgrün reicht, sondern auch nicht mehr für Schwarzrot.  Denn dann wird Politik vielleicht wieder ein bißchen interessanter &#8230;</p>
<p>Bis dahin aber erstmal herzliche Grüße in den Norden &#8212; Ihr Arschgeigen! &#8212; und ein warnender Seitenblick nach Westen.  Nächste Woche werden wir wissen, ob die da genauso behämmert sind wie Ihr.</p>
<p>Erschütterte Grüße,<br />
&nbsp;&nbsp;<em>Euer Dieter Schlabonski.</em>
</p>
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		<title>Shitstorm mit Ansage</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 16:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
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		<description><![CDATA[Na klar, jetzt krabbeln sie wieder alle aus den Löchern, wo es doch was zu geifern gibt. Schließlich darf man es ja auch wirklich nicht sagen, daß unsere Freunde in Israel eigentlich schon ziemlich arg leerdrehen. Ich mein, man stelle sich mal vor, irgendein anderes Land &#8212; China, Argentinien, meinetwegen Weißrußland, scheißegal &#8212; würde allen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na klar, jetzt krabbeln sie wieder alle aus den Löchern, wo es doch was zu geifern gibt. Schließlich darf man es ja auch wirklich nicht sagen, daß unsere Freunde in Israel eigentlich schon ziemlich arg leerdrehen. Ich mein, man stelle sich mal vor, irgendein anderes Land &#8212; China, Argentinien, meinetwegen Weißrußland, scheißegal &#8212; würde allen Ernstes in Erwägung ziehen, einem Nachbarland die von der internationalen Gemeinschaft weder genehmigten noch geprüften Atomanlagen wegzubomben &#8212; und zwar mit den eigenen genausowenig genehmigten oder geprüften Atomraketen. Hei, was da los wäre! Aber Israel? Israel darf das.</p>
<p>Gut, das Ziel dieser derzeit noch nur verbalen israelischen Aggression ist jetzt auch nicht gerade der Inbegriff von Vertrauenswürdigkeit und Charisma. Aber rechtfertigt das einen atomaren Angriffskrieg, und sei es nur in der Theorie? Ich könnte kotzen!</p>
<p>Naja, und dann kommt der Herr Grass und <a href="http://www.tagesschau.de/inland/grassgedicht102.html">formuliert</a> derlei Bedenken ein gutes Stück öffentlicher und eine wirklich ordentliche Portion verschwurbelter als der Unterzeichnete, und was passiert? Na klar fallen sie über ihn her und nennen ihn, wie von ihm selber vorausgesagt, einen Antisemiten. Und schlimmeres.</p>
<p>Wie eigentlich in jeder Diskussion, wo jemand Israel zu kritisieren wagt, früher oder später (meistens früher) jemand die große Antisemitismuskeule rausholt und damit alles, was so ähnlich aussieht wie ein Argument, plattkloppt. Das ist inzwischen dasselbe wie bei Gassner&#8217;s Law: danach ist die Diskussion beendet, und es kommt nur noch Dünnschiß, vorzugsweise ins Gesicht des Gegenübers.</p>
<p>Den Unterschied zwischen Antisemitismus (Haß auf Juden) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antizionismus">Antizionismus</a> (Ablehnung des israelischen Staates) haben die offensichtlich alle noch nicht verstanden. Und selbst des Antizionismus würde ich Herrn Grass nicht zeihen wollen. Umso lächerlicher ist aber der Antisemitismus-Vorwurf!</p>
<p>Andererseits ist es aber auch kein Wunder, daß ausgerechnet wir Deutschen (zumindest die, die in diesem unseren Lande was zu sagen haben zu meinen) uns mit der Kritik an Israels Atompolitik schwertun. Was? Nein, nicht wegen des Holocaust. Weil wir die U-Boote gebaut haben, von denen die ihre Raketen dann abfeuern werden.</p>
<p>Naja. Vielleicht ist dann ja erstmal Ruhe da in der Gegend. Alles eine Frage der Sprengkraft &#8212; vielleicht reichts ja, um die Ecke komplett in eine lebensfeindlich verstrahlte Trümmerlandschaft zu verwandeln.  Dann wenigstens wäre da endlich mal Frieden.
</p>
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		<title>Das letzte Vermächtnis einer sterbenden Partei</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 18:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Denk mal</category>
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		<description><![CDATA[Einen passenderen Abgesang hätte die Pünktchenpartei sich nicht basteln können. Ein letztes Mal darf sie aufbegehren, mitbestimmen, ja, sogar blockieren! Kein Wunder, daß sie sich das nicht haben nehmen lassen, kurz vor dem endgültigen Absinken in die verdiente Bedeutungslosigkeit noch mal so richtig voll in die Scheiße zu greifen und sie gleich elftausend ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen passenderen Abgesang hätte die Pünktchenpartei sich nicht basteln können. Ein letztes Mal darf sie aufbegehren, mitbestimmen, ja, sogar blockieren! Kein Wunder, daß sie sich das nicht haben nehmen lassen, kurz vor dem endgültigen Absinken in die verdiente Bedeutungslosigkeit noch mal so richtig voll in die Scheiße zu greifen und sie gleich elftausend ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern so richtig mit Schwung volle Kanne in die Fresse zu schleudern. So viele Menschen kann die FDP bestimmt nie wieder erreichen! Diese Chance mußte unbedingt genutzt werden, das müßt Ihr schon verstehen, liebe Schleckeraner, und daß Euch jetzt keine Auffanggesellschaft weiterbeschäftigen kann deswegen, ja nun, das kleine Opfer muß Euch der letzte größenwahnsinnige Alleingang der &#8220;Liberalen&#8221; halt wert sein. Steigt also die Arbeitslosenstatistik nachher von 3.028.000 auf 3.039.000, was soll&#8217;s, bis nächsten Monat kommen wir trotzdem unter 3 Mio und dürfen uns wieder den Jubel von der Leyendarstellerin anhören.</p>
<p>Ich bin jetzt zu faul nachzusehen, aber wann wird die FDP aus dem letzten Parlament gewählt? Kann doch nicht mehr so furchtbar lange hin sein, oder? Hoffentlich schlagen sie sie dann endlich mit zu den &#8220;Sonstigen&#8221;, wo sie hingehört.
</p>
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		<title>Wechselnummernschildbürgerstreich</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
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		<description><![CDATA[Selbst zum Abkucken ist also unser Verkehrtministerium zu doof. Mit Pomp und Trara wird dieser Tage das Wechselkennzeichen angekündigt &#8212; ansich ne tolle Idee: nur einmal Steuer und Versicherung zahlen, aber im Wechsel mehrere Autos mit demselben Satz Nummernschilder fahren! In der Schweiz und Österreich gibt&#8217;s das auch schon lange.
Natürlich waren wir deutschen Oldtimerfans sofort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst zum Abkucken ist also unser Verkehrtministerium zu doof. Mit Pomp und Trara wird dieser Tage das Wechselkennzeichen angekündigt &#8212; ansich ne tolle Idee: nur einmal Steuer und Versicherung zahlen, aber im Wechsel mehrere Autos mit demselben Satz Nummernschilder fahren! In der Schweiz und Österreich gibt&#8217;s das auch schon lange.</p>
<p>Natürlich waren wir deutschen Oldtimerfans sofort bei der ersten Ankündigung vor Jahren relativ besorgt: denen fällt bestimmt was ein, um das für uns unattraktiv oder unmöglich zu machen, wär ja nicht das erste Mal. Vielleicht gilt das nur für Neuwagen? Oder nur, wenn ein Elektroauto dabei ist? So rätselten wir eine Weile, aber auf die einfachste Idee, wie man aus einer guten Idee eine schwachsinnige machen kann, sind wir alle nicht gekommen. Dazu braucht man wohl die hochbezahlten Experten aus dem Verkehrtministerium.</p>
<p>Die Lösung ist einfach: <em>man kassiert einfach für alle Autos Steuern</em>, die mit dem einen Satz Schilder gefahren werden dürfen.</p>
<p>Lies das ruhig nochmal. Ich konnte es beim ersten Mal auch nicht glauben.</p>
<p>Mehr Aufwand, komische häßliche geteilte Schilder an den Autos, keine Möglichkeit zur Saisonzulassung, kein Parken an der Straße des gerade nicht benutzten Autos. Und als kleinen Ausgleich keine Steuerersparnis. Versicherung schon, vielleicht, aber mit Versicherungen kann man ja auch so handeln.</p>
<p>Boah. Das wird bestimmt ein Rie-sen-er-folg!
</p>
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		<title>Eine Frage der Ehre</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 09:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Denk mal</category>
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		<description><![CDATA[Hach, niedlich, wie sich alle wieder aufregen über den Wulff und seinen &#8220;Ehrensold&#8221;. Leider, leider gebe es ja keine rechtliche Handhabe dagegen, man könne eigentlich nur an Wulffs Ehre appellieren, die Kohle abzulehnen.
BWAHAHAHAHA! *augenwisch* Großartige Pointe.
Der Mann hat schon, als er noch in einer potenziell gefährdeten Position war &#8212; als niedersächsischer Ministerpräsident &#8211;, alles zusammengerafft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hach, niedlich, wie sich alle wieder aufregen über den Wulff und seinen &#8220;Ehrensold&#8221;. Leider, leider gebe es ja keine rechtliche Handhabe dagegen, man könne eigentlich nur an Wulffs Ehre appellieren, die Kohle abzulehnen.</p>
<p>BWAHAHAHAHA! *augenwisch* Großartige Pointe.</p>
<p>Der Mann hat schon, als er noch in einer potenziell gefährdeten Position war &#8212; als niedersächsischer Ministerpräsident &#8211;, alles zusammengerafft, was er raffen konnte. Und jetzt, wo er seine Schäfchen im Trockenen hat &#8212; Staatsanwaltschaft hin oder her &#8212; und der Ruf eh im Eimer ist, ihm dies aber völlig egal sein kann, jetzt soll er sich auf einmal auf seine Ehre besinnen? Macht Euch doch nicht lächerlich. Die halbe Million, die uns der Frosch im Jahr kosten wird, können wir in den Wind schreiben. Herrn Wulff ist es bewiesenermaßen scheißegal, was die Leute von ihm denken oder ob er das Ansehen seines Amtes im Land oder seines Landes in der Welt beschädigt &#8212; wichtig ist nur, daß er seine Pfründe kassieren kann. Und das wird er tun.</p>
<p>Schade find ich daran eigentlich nur, daß der Herr Gauck, über den man ja auch gehörig geteilter Meinung sein kann, dadurch im Vergleich noch besser dasteht als sowieso schon. Aber andererseits, was soll&#8217;s? Der Bundesgrüßaugust war mir vor Wulff immer egal, und ich hoffe, daß das nach Wulff auch wieder so sein wird. Es gibt Wichtigeres zum Sichdrüberaufregen.
</p>
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		<item>
		<title>Die teilbare Schraubenmutter</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 03:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Links (zwo drei)</category>
	<category>Denk mal</category>
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		<description><![CDATA[Was, teilbare Schraubenmutter?  Ja nee, is klar.  Höhö.  Das kennt man ja seit Jahrzehnten, diese Seite mit den unmöglichen Sonderschrauben, laaangweilig.  
Im Prinzip ja.
Aber die teilbare Schraubenmutter gibt es wirklich.  Sie heißt auf gut deutsch &#8220;Twinnut&#8220;, und ich halte sie für eine der wirklich seltenen genialen Erfindungen auf dem Markt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was, teilbare Schraubenmutter?  Ja nee, is klar.  Höhö.  Das kennt man ja seit Jahrzehnten, diese <a href="http://www.luftpiraten.de/sonderschrauben.html">Seite mit den unmöglichen Sonderschrauben</a>, laaangweilig.  </p>
<p>Im Prinzip ja.</p>
<p>Aber die teilbare Schraubenmutter gibt es wirklich.  Sie heißt auf gut deutsch &#8220;<a href="http://twinnut.de/">Twinnut</a>&#8220;, und ich halte sie für eine der wirklich seltenen genialen Erfindungen auf dem Markt des vermeintlich schon seit gefühlten Jahrhunderten bekannten und zu Ende gedachten lösbaren Zusammenbosselns von Metallteilen.  Das letztemal, als ich derart baff vor einer neuen Idee in diesem Bereich stand, war in den 1980er Jahren oder so, als die Schraubenschlüssel mit Flankengriff aufkamen, mit denen man nicht nur keine Muttern mehr runddreht, sondern sogar rundgedrehte aufkriegt.  Erfinder war damals <a href="http://www.metrinch-tools.com/website/introductie.php?language=du">Metrinch</a>, die so heißen, weil deren Schlüssel zusätzlich auch noch auf Zoll- <em>und</em> metrische Schrauben passen.</p>
<p>Moral: Von wegen, alles ist schon erfunden.  Manchmal klappt das auch heute noch.  Respekt!
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Da geht er hin und merkt es nicht</title>
		<link>http://www.schlabonski.de/index.php/2012/01/05/da-geht-er-hin-und-merkt-es-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
	<category>Denk mal</category>
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		<description><![CDATA[Nochmal Wulff, sorry. Ich versteh ja, daß Euch das Thema zum Halse heraushängt, mir geht&#8217;s doch nicht anders. Aber nach dem Fernsehgewinsel gestern kann ich nicht anders, als nochmal meine Sicht der Dinge zusammenzufassen.
Größter Irrtum in der Geschichte ist, daß es irgendwie um Wulffs Eigenheimfinanzierungsmonopoly ginge. Na klar, wenn mir einer einen zinslosen Kredit anbietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal Wulff, sorry. Ich versteh ja, daß Euch das Thema zum Halse heraushängt, mir geht&#8217;s doch nicht anders. Aber nach dem Fernsehgewinsel gestern kann ich nicht anders, als nochmal meine Sicht der Dinge zusammenzufassen.</p>
<p>Größter Irrtum in der Geschichte ist, daß es irgendwie um Wulffs Eigenheimfinanzierungsmonopoly ginge. Na klar, wenn mir einer einen zinslosen Kredit anbietet und dann einen so gut wie zinslosen Anschlußkredit vermittelt, dann nehm ich den, egal ob ich niedersächsischer Ministerpräsident bin oder Papst. Wär ja schön blöd wenn nicht. Und es geht auch nicht um kostenlose Kurzurlaube in den Villen seiner Gönner. Solange man ihm nicht nachweisen kann, daß er jenen dafür kraft seines Amtes Vorteile gewährt hat (und für so schlau halte ich ihn, daß man das nicht können wird), ist dagegen nicht viel zu sagen &#8212; machen ja alle, Politiker genauso wie andere. Darunter auch die Journalisten, die sich gerade so schön drüber aufregen.</p>
<p>Hätte Wulff das alles zugegeben, als sie ihn damals danach gefragt haben, würde heute kein Hahn mehr danach krähen. Was, der Kredit an Wulff damals? Gähn, das ist sooo letztes Jahr. Hätte er, was verständlich ist, mit dem Zugeben gewartet, bis es in der Bildzeitung steht, wäre das schon kniffliger geworden &#8212; aber trotzdem noch ohne große bleibende Schäden möglich, da bin ich mir sicher. Es hackt ja keine Krähe der anderen ein Auge aus, wie man deutlich daran sieht, wie leise die selbst jetzt seinen Rücktritt fordern alle.</p>
<p>Obwohl der richtige Klopfer ja erst noch kommt in dieser Erzählung.</p>
<p>Ich rede natürlich von Wulffs Anrufen bei den Chefredaktion der Bildzeitung und der Welt am Sonntag. Wie bescheuert muß man eigentlich sein, um sich einzubilden, Springer einschüchtern zu können? Und schlimmer noch &#8212; das dann auch noch auf den Anrufbeantworter zu sprechen und damit beweisbar zu machen? Herrn Diekmanns Augen haben bestimmt gestrahlt, als der seine Mehlbox abgehört hat damals.</p>
<p>Ja, daß er das dann an andere Presseorgane geleakt hat, ist nicht die feine Art &#8212; um nicht zu sagen: auch ne Sauerei. Aber hey, von Springer erwartet man doch nix anderes. Herr Wulff offenbar schon. Spricht nicht für seine Intelligenz.</p>
<p>Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, entblödet der sich dann doch tatsächlich gestern abend im Fernsehen zu behaupten, er habe nicht versucht, den Bericht zu unterbinden, sondern lediglich &#8220;gebeten&#8221;, seine Veröffentlichung &#8220;aufzuschieben&#8221;. Ja nee, is klar. Prompt teilt die Bildzeitung heute mit, dem sei nicht so, und bittet Wulff um die Genehmigung zur Veröffentlichung des Anrufs.</p>
<p>Und das war&#8217;s denn wohl.</p>
<p>Denn: wenn er gestern die Wahrheit gesagt hätte, würde Bild heute die Klappe halten. Wenn er nun aber verbietet, den Anruf zu veröffentlichen, weiß auch der letzte Dödel warum &#8212; und wenn nicht, wird man&#8217;s sogar in Wulffs eigenem Kermit-Timbre zu hören oder zumindest als Abschrift zu lesen bekommen: weil er gelogen hat. Mal wieder. Schon wieder.</p>
<p>Wie oft darf der eigentlich noch lügen, bis er untragbar wird? Mein Tip: Nicht mehr oft.
</p>
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		<title>Endlich Klartext</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 18:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Schlabonski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Wahnsinn im Alltag</category>
	<category>Denk mal</category>
	<category>Mit freundlichem Grinsen</category>
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		<description><![CDATA[Endlich findet sich mal ein berufener Mann, der zu des Bundespräsidenten finanziellen Verstrickungen klare Worte spricht:
&#8220;Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann. Es handelt sich [&#8230;] offensichtlich um eine Verfilzung mit schwarzen Reise-Kassen jenseits der parlamentarischen Kontrolle. Dies stellt eine Belastung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich findet sich mal ein berufener Mann, der zu des Bundespräsidenten finanziellen Verstrickungen klare Worte spricht:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann. Es handelt sich [&#8230;] offensichtlich um eine Verfilzung mit schwarzen Reise-Kassen jenseits der parlamentarischen Kontrolle. Dies stellt eine Belastung des Amtes [&#8230;] dar.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Gesagt hat das Christian Wulff. Über Johannes Rau. Nach dessen &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Rau#Politik-Aff.C3.A4ren">Flugaffäre</a>&#8221; im Jahr 2000.</p>
<p><small><em>Gefunden bei <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b00e6c55">Fefe</a>.</em></small>
</p>
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