Schlabonskis Welt ...only life is worse...

Jemand zuhause?

Da bleibt man mal ein paar Wochen ruhig, däitet seine Weppßait nicht app, und was passiert? Tausende von I-Mehls, Geßtbuckeinträgen und Telefonterroranrufen. Wo bleibt unser wöchentliches Appdäiht? Schlabonski, ich brauche Dich! Hilfe, ich hab nix mehr zu lachen!

Von wegen.

Naja, einerseits ist es ja schön, nicht auch noch von Euch gestreßt zu werden, doch, ja. Aber... naja, so'n bißchen vermißt werden, das wär auch nicht schlecht gewesen. Na flöt, wir sind eben nicht AltaWixa oder Nanoo!, scHeise.de oder auch bloß Zühn. Wir werden von Dihneiel-off-Söhrwiß-Ättäcks verschont bleiben und uns nur ab und an mit unserem Proweider rumärgern. Auch gut.

Was ist also passiert in diesen Wochen?

Nix. Wäre sonst Funkstille gewesen? Wo Ihr sonst doch über jeden Furz brühwarm informiert werdet? Eben. Mitdenken, Leute! Waih-tu-käi, das letztmals erwähnt zu haben ich hiermit höchst feierlich gelobe, war harmlos, und bloß die Amis sind sich mal wieder nicht zu blöd, die Softwareschmieden verklagen zu wollen, weil die ihnen offensichtlich überdimensionierte Waih-tu-käi-Appdäihts angedreht haben. Was man ja ganz deutlich daran sehen könne, daß eben nichts passiert sei. Verwechselt da wer Ursache und Wirkung?

Ansonsten greift die Fusionitis weiter um sich: Corel und Borland sind das neueste Beispiel. Dazu fällt mir allerdings auch nix weiter ein. Microsoft und Scientology sind zwar noch nicht fusioniert, aber zumindest wagt die evangelische Kirche schon mal einen scheuen Boykottaufruf gegen das dieser Tage erwartete Dabbeljuh-tu-käi alias Windows 2000, weil da Scientologenkot drin ist. Schön eigentlich, daß die evangelische Kirche zur Abwechslung mal was wagt; in Meikroßofts neuestem Geschwür ist aber auch noch ganz anderer Kot drin, von 63.000 Fehlern wollen US-Fachleute erfahren haben. Naja, aber will mir ernsthaft wer weismachen, in NT oder 98 seien weniger? Also bitte.

Microsoft broke VW's world record: VW made only 21 million bugs.

Daß aber wirklich fast alle vom Einsatz des neuen Windows abraten, bevor nicht das erste Söhrwißpäck raus sei, finde ich schon ziemlich erheiternd. Meikroßoft braucht das nicht weiter zu stören, die haben ja eh mehr zahlende Betatester als die Konkurrenz zusammen Kunden; eher schon zittern sie vor Herrn Jackson. Nein, nicht vor dem kreischenden Kinderficker, vor dem Richter, der dem Änntitrast-Treiel vorsitzt. Billyboy hat ja schon mal vorsorglich die Spitze verlassen und sich zum obersten Betriebssystementwickler gemacht, damit nach der Spaltung die Anwendungsabteilung ohne ihn untergehe; logisch eigentlich. Schön aber, daß er wenigstens Angst hat.

Kommen wir nun zu etwas völlig anderem: Nachdem die Deutsche Bahn AG schon vor Jahresfrist versucht hat, die Methodik des Brückenabriß' zu revolutionieren, hat sie nun neue Wege gefunden, mit Zügen um die Ecke zu fahren, obschon die dazu eigentlich nicht wendig genug sind. Man muß lediglich den Waggon mit Hilfe einer Bahnsteigüberdachung passend abkanten, und schon biegt die Lokomotive links ab und übt sich im Haus-zu-Haus-Verkehr. Und wieder bewahrheitet sich meine These, daß es bei der Bahn nicht nur selten, sondern wenn dann auch noch ziemlich glimpflich knallt. Acht Verkehrstote, das wär beim Auto nicht die Druckerschwärze in der Regionalzeitung wert gewesen...

Ja. Sonst noch was? Eigentlich nicht wirklich, an sich sollte das hier eh nur ein Lebenszeichen werden. Also, liebe Leser – das war's zunächst in aller Kürze; schön, daß wir mal drüber gesprochen haben.

Findet jedenfalls
  Euer Dieter Schlabonski.

Erstellt am 17.02.2000.

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