Schlabonskis Welt ...only life is worse...

Schtrahto, Treipott und Konsorten oder: Juh gett wott juh päj fohr

Aus aktuellem Anlaß betrachten wir folgendes Szenario:

Da gibt es in Deutschland einen Weppspäiß-Prowaider, nennen wir ihn mal Schtrahto, der macht so lächerlich niedrige Preise, daß selbst Schlabonskis Welt, die unwichtigste aller denkbaren Weppßaits, sich bei denen 'ne eigene Domehn holt. Und weil lächerlich niedrige Preise auch dann noch, wenn man vierhunderttausend Domehns mit einem Terabait Daten hoßtet, nicht übermäßig viel Kohle aufs Konto spülen, spart man halt an allen Ecken und Enden.

Trotzdem muß man ab und an mal auf eine neue Sörwerfarm umziehen, wenn's den Kunden gar zu lahm wird. Deswegen war Schlabonskis Welt, wie vierhunderttausend andere Domehns, letzthin mal 'nen Tag weg vom Fenster. Das versteht man ja schon, doch, ja.

Neulich aber hat dann eine Elektro-Frickelbude namens ABB (ist das dieselbe Asea Brown Boveri, die auch E-Loks und so'n Zeugs baut, oder ist das Anton Bauers Bastelbude aus Nieder-Ramstadt-Traisa? Und was macht uns mehr Angst?) die unterbrechungsfreie Stromversorgung gewartet, an der die Sörwer hängen, auf denen Schtrahtos vierhunderttausend Domehns liegen. Oder genauer, die haben es versucht.

Gewartet haben eher die Besucher der vierhunderttausend Domehns. Das Ergebnis der Wartungsversuche war nämlich ein dezentes "brutz". Gefolgt von einem kollektiven Suuuurrrrrrrrrrrrrrrrrr-klack. Vierhunderttausend Domehns verschwanden von der Bildfläche. Darunter auch unsere. Tut uns leid.

Und dann kam ein Orkan namens Lothar und riß dem Rechenzentrum, in dem die Sörwer stehen, auf denen Schtrahtos vierhunderttausend Domehns liegen, die Klimaanlage vom Dach. Daraufhin dachten sich letztere: Mann, was ist das warm hier. Nö, da hab ich keine Lust mehr zu arbeiten.

Das Ergebnis ist altbekannt: ein kollektives Piep, öttelöttelöttel, suuuurrrrrrrrrrrrrrrrrr-klack. Vierhunderttausend Domehns verschwanden von der Bildfläche. Darunter auch unsere. Tut uns leid.

Und macht uns allmählich denn doch auch ein wenig WÜTEND.

Zu seligen Treipott-Zeiten (wo Schlabonskis Welt übrigens, als Mirrer oder Bäckapp, immer noch liegt) haben uns ja deren Unpäßlichkeiten nicht so gestört. Juh gett wott juh päj for, und einem geschenkten Weppsörwer kuckt man nicht unter den Rock. Und wenn da doofe Werbe-Poppapps kommen, dann ist das vielleicht Scheiße, aber nicht zu ändern (dachten wir). Und alles war gut.

Dann kam Schtrahto, und der Ärger ging los.

Also, wenn Ihr in Zukunft mal wieder nichts seht hier, dann bedeutet das wahrscheinlich NICHT, daß wir in ein Wurmloch im Raum-Zeit-Kontinuum gefallen sind oder daß uns, wie neulich vermutet, der amerikanische Geheimdienst gekascht hat. Und hoffentlich auch nicht, daß Waih-Tu-Käih die Zivilisation, wie wir sie kennen, hinfortgerafft hat. Wahrscheinlich isses bloß wieder Schtrahto.

Aber wir wissen ja: Schlabonskis Welt ist überall.

Erstellt am 30.12.1999.

Schlabonskis Welt:
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