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Schlabonskis Welt
Schlabonskis Welt
26. August 2017
Filed under: — Dieter Schlabonski @ 21:05

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„Ich hatte mal einen Heisenberg GLX. Aber immer, wenn ich auf den Tacho gekuckt habe, hab ich mich verfahren.“

„Ich hatte mal einen Schrödinger 1500. Aber wenn ich die Motorhaube aufgemacht habe, ist ziemlich oft genau dann der Motor verreckt.“

„Pah! Bei meinem Lorenz 200 E damals sind die attraktiven Damen, statt einzusteigen, immer nur in endlosen Achten ums Auto gerannt.“

„Das geht doch alles noch. Ich hatte mal ein Einstein-Planck-Motorboot, und auf jeder Welle fielen Teilchen ab.“

10. August 2017
Filed under: , Denk mal — Dieter Schlabonski @ 15:24

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Naja, es war ja klar, daß wieder jemand die Verschrottung der „alten“, „dreckigen“ Diesel fordern würde. Also jener bis einschließlich Abgasnorm Euro 4 — eingeführt 2005, nicht mehr aktuell seit 2009. Acht Jahre alte Autos also, die dreimal soviel Stickoxide und fünfmal soviel Feinstaub rauspusten dürfen wie aktuelle.

Klar, weg damit. Für die Umwelt ist uns nix zu teuer!

Ich will jetzt gar nicht wieder von der Sache mit der Umweltzerstörung und dem Energieaufwand durch die Herstellung und Verschrottung anfangen, das hatten wir oft genug, und na klar, das ignorieren die Hersteller und ihre Lobby ja sowieso. Aber die Forderungen in der jüngsten Runde der „Alt“-Wagen-Entsorgung zugunsten der Industrie Umwelt gehen noch einen Schritt weiter.

„Alte Diesel verschrotten, nicht verschieben!“ Das fordert nicht etwa der VDA, nein, das fordert Oliver Krischer, seines Zeichens Ex-Obmann der Grünen im Abgas-Untersuchungsausschuß, und weiter: „Wenn ein alter Diesel irgendwo auf der Welt weiterbetrieben wird, verlagert sich das Problem nur, wird jedoch nicht gelöst.“

Ääähm … nein.

Wenn ein Euro-4-Diesel aus Deutschland nach sagenwirmal Nahost oder Rußland oder Nordafrika verhökert wird, dann macht er dort zwar auch dreimal soviele Stickoxide und fünfmal soviel Feinstaub wie der Euro-6-Diesel, der ihn hier ersetzt hat, aber die Alternative dort ist doch kein neuer Euro-6-Diesel — sondern im Extremfall ein uralter Euro-1-Diesel, der selbst wenn er top in Ordnung sein sollte nochmal ein Mehrfaches an Dreck raushaut!

Zudem sind die beiden großen Problemschadstoffe der „alten Dreckschleudern“, eben Stickoxide und Feinstaub, mitnichten ein globales Problem. Das bißchen Feinstaub (verglichen mit dem, was Reifen und Bremsen so verursachen, von Holzheizungen mal ganz zu schweigen) schlägt sich irgendwo nieder, und die Stickoxide werden in der Atmosphäre binnen Stunden bis höchstens Tagen abgebaut.

Im Gegensatz, übrigens, zum CO2 — das bleibt in der Atmosphäre, trägt zum globalen Treibhauseffekt bei und wird, übrigens, von den derzeit noch ach so sauberen Benzinern deutlich mehr rausgekloppt als von Dieseln gleich welcher Abgasnorm. Das also ist wirklich ein globales Problem, und der möglichst lange Weiterbetrieb der so ziemlich sparsamsten Autos, die es derzeit so gibt, ist dagegen keine so blöde Idee.

Aber das Grün was mit Umweltschutz zu tun hat, ist ja sowieso schon was länger her. Bezeichnend auch, von wem der Beifall kommt: VDA und AvD. Die natürlichen Partner der Grünen, sozusagen.

Können wir nicht irgendwann mal aufhören, Industrieförderung als Umweltschutzmaßnahmen zu verkleiden?

30. July 2017
Filed under: , Links (zwo drei), Denk mal — Dieter Schlabonski @ 18:34

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Das ist ja schnell wieder unter dem Teppich gelandet, Respekt. Oder interessiert noch jemanden, daß und warum ein Bericht des hessischen Verfassungsschutzes für den NSU-Untersuchungsausschuß für 120 Jahre in den Giftschrank geschlossen wird, länger immerhin als selbst die Akten zum Kennedy-Mord? Wer immer noch glaubt, das sei rechtsstaatlich bestimmt alles in Ordnung so, der möge sich vielleicht mal diesen Heise-Artikel über das Plädoyer der Bundesanwaltschaft im Zschäpe-Prozeß durchlesen. Bringt aber ein bißchen Zeit und gute Nerven mit.

Nein, ich habe ausnahmsweise mal keine eigene Theorie, dazu hab ich das Verfahren nicht genug verfolgt — aber wo dermaßen viel Rauch ist, da schmurgelt mit Sicherheit irgendwas ganz nett vor sich hin, auch wenn unser Rechtsstaat das alles unter einer dicken stinkenden Brandschutzdecke zu ersticken versucht. Und solange das so ist, solange werden die Ermahnungen unserer Herrschenden in Richtung Erdogan und Putin, so gerechtfertigt sie inhaltlich auch sind, immer doch auch ein bißchen hohl und schleimig klingen.

Aber es gibt ja genug andere Sauen durch die Dörfer zu treiben, gell?

26. July 2017
Filed under: , Denk mal, Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 12:37

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Da hat sich die britische Regierung ja ehrgeizige Ziele gesetzt laut heise autos:

london2014.png

Spaß beiseite finde ich es aber viel bemerkenswerter, daß diese letzten neuen Verbrenner, die 2039 noch verkauft werden dürfen, anscheinend dann nur elf Jahre halten dürfen sollen. Elf Jahre! Ein so junges Automobil hatte ich nur einmal im Leben, und das auch nur, weil es verunfallt angestoßen und damit billig zu kaufen gewesen war.

Aber das Verschrotten von tadellos betriebsbereiten Kraftwagen „im Dienste der Umwelt“, sprich der Automobilindustrie, hat ja eine gute Tradition seit der Abfuckwrackprämie. Derzeit wird ja gerade mal wieder gegen den Diesel gestänkert, wohl um seine Besitzer schon mal mental weichzuklopfen für die nächste Runde Fahr- und/oder Besitzverbote.

Hei, wird das eine Überraschung, wenn die rauskriegen, daß moderne Benziner viel mehr rußen als moderne Diesel, und daß die dann auch dringend wegmüssen, um auch in den 20er Jahren wieder die nächste Generation in den Markt zu drücken!

Und jede Wette: wenn die Elektrokutschen sich dereinst durchgesetzt haben werden, fällt ihnen auch da ein Konzept zur geplanten Obsoleszenz ein. Natürlich „für die Umwelt“, ist doch klar.

8. July 2017
Filed under: , Wahnsinn im Alltag, Denk mal — Dieter Schlabonski @ 00:48

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Ja, natürlich ist vieles, wenn nicht das meiste der Politik der größten 20 Industrienationen Scheiße. Klar sollte man dagegen protestieren. Gar keine Frage.

Ja, selbstverständlich ist es mindestens eine Provokation, wenn nicht Größenwahn oder — schlimmer noch — eiskalte Berechnung, so einen Gipfel ausgerechnet im friedlichen, verschlafenen Hamburg abzuhalten. Die Meisterfeier von Bayern München ist ja auch standardmäßig in Dortmund. Wissen wir ja.

Ja, klar hat die Polizei mit absurd hartem Vorgehen gegen friedliche, angemeldete, genehmigte Camps und Demos für reichlich Funken gesorgt, an denen sich die Krawalle entzünden mußten. Leugnet keiner außer denen.

Aber verdammt nochmal, Ihr Vollspacken, das müßt Ihr doch gemerkt haben, daß die Euch genau zu dem idiotischen Zerstörungswahn anzustiften versucht haben, den Ihr da jetzt, wo diese Zeilen entstehen, abzieht! Draußen plündert Ihr Supermärkte und steckt Familienautos in Brand, und drinn hört Mutti mit Trump und Putin die Ode an die Freude, grinst innerlich und feilt mental schon mal am Entwurf für das Gesetz zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Mit den Bildern frisch im Kopf kriegt sie das vielleicht sogar noch in dieser Legislatur durch, das wär doch ein schöner Erfolg fürs Stimmenfischen am rechten Rand!

Und nebenbei bemerkt: wenn Ihr dann tatsächlich Porsche Cayennes oder Polizeiwagen in Brand steckt, was genau soll das bewirken außer nem schicken Foto für die Bild-Schlagzeile am nächsten Morgen? Den Porsche zahlt die Kasko, also alle Autofahrer, und die Bullenkarre zahlt der Steuerzahler, also alle. Auch Ihr. Den ollen Jetta oder Fiesta, der danebensteht und der vielleicht nicht kaskoversichert ist, nur den zahlt sein Besitzer selber. Obwohl er es sich eigentlich nicht leisten kann.

Sinngemäß gilt für Tante-Emma-Läden und Sparkassenfilialen natürlich das Gleiche.

Aber entschuldigt bitte, soweit denkt Ihr ja nicht. Das erkennt man ja schon an so hirnverbrannten Formulierungen wie “Klirren ist der Beifall der Dinge”. Ja genau. Und Schmerzensschreie sind der Beifall der Menschen?

So, und jetzt geh ich kotzen. Es ist nötig.

30. June 2017
Filed under: , Denk mal, Wie was ... Lob? — Dieter Schlabonski @ 12:36

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Na, das war doch mal ne Überraschung: auf einmal gibt der Bundestag die “Ehe für alle” (vormals despektierlicher: “Homo-Ehe”) frei, und alle reiben sich verwundert die Augen: Was bitte war jetzt all die Jahre das Problem?

Okay, direkt eine Wahl hatte Frau Merkel nicht mehr, wo sich doch alle drei potentiellen Koalitionspartner dazu bekannt hatten, die Sache endlich mal als Bedingung für eine Koalition mit der Union klarzustellen. Pragmatisch, wie sie bekanntermaßen ist, gab sie also die Abstimmung nach Gewissen ohne Koalitionszwang frei — ein Abstimmungsmodus, der nebenbei bemerkt laut Grundgesetz eigentlich immer gelten soll.

Und somit: Friede, Freude, Eierkuchen (gabs heute mittag übrigens tatsächlich hier, aber ich schweife ab). Jubel, Trubel, noch’n Sprudel.

Sollte man meinen.

Und dann kommt Stefan Niggermeier und schreibt im Spiegel an der Leine: “Angela Merkel hat bei der Ehe für alle keine Kehrtwende gemacht, sondern ist nur einen Schritt zur Seite gegangen: aus dem Weg. Ihr Pragmatismus ist respektlos gegenüber dem Wähler.”

Wie bitte? Da handelt die Frau gegen ihre eigene Überzeugung (sie hat mit Nein gestimmt) und sagt: Okay, bitte, wenn Ihr wollt, dann stimmt halt drüber ab, ich will mich da nicht (mehr) in den Weg stellen. Ja klar, das hat sie aus Pragmatismus gemacht und nicht aus Überzeugung. Überzeugung nicht nur nicht für die Ehe für alle, sondern vermutlich auch nicht für die Demokratie. Alles richtig oder zumindest plausibel, man kennt sie ja.

Aber hey — sie hat das Richtige getan, und jetzt wird ihr angekreidet, WARUM sie es getan hat? Geht’s noch, Herr Niggemeier? Frau Merkel hat das Recht, gegen die Ehe für alle zu sein, so wie jeder andere Mensch auch. Daß sie sich ergo nicht an der Speerspitze der Bewegung zu ihrer Einführung findet, das kann man ihr aber genausowenig vorwerfen wie ihre Überzeugung, daß das eine schlechte Sache sei!

Und ich gehe sogar noch weiter: Meine Hochachtung, Frau Merkel! Es ist immerhin auch nicht so alltäglich, daß ein Politiker einsieht, daß er ein totes Pferd reitet und absteigen sollte. Das zu erkennen und entgegen der eigenen Überzeugung auch zu tun, und dann auch noch ohne groß rumzukrakeelen, wie es die üblichen Verdächtigen von CSU bis katholischer Kirche es noch jetzt, wo der Keks gegessen ist, vorhersagbar und lautstark tun — das verdient Respekt. Den hatte ich vor Ihnen, Frau Merkel, nicht immer — manchmal aber schon.

Und heute eben auch mal wieder. Chapeau!

Filed under: , Denk mal, Gummibahn-Cargo — Dieter Schlabonski @ 11:33

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Immer mal wieder, so auch gestern (Hinweis: ich verlinke hier absichtlich nicht auf die üblichen Verdächtigen mit den blutrünstigen Fotostrecken, wenn Ihr sowas wollt, googelt gefälligst selber), — wowarich?

Achja: immer mal wieder passieren Unfälle mit auf Verzögerungsstreifen oder Fahrspuren von Autobahnparkplätzen illegal abgestellten LKW, deren Fahrer bei dräuendem Fahrzeit-Ende keinen legalen Parkplatz mehr gefunden (oder gesucht) haben. Meistens sind das nur kleinere Rempler der Lastwagen untereinander beim Vorbeifahren, aber ab und zu schüsselt auch mal jemand dem im Weg parkierten Gefährt mit Schwung ins — oder im Falle von PKW: unters — Heck.

Gestern war das, soweit man es noch erkennen kann, ein silberner Vectra, in dem drei Personen zu Tode kamen und der Fahrer schwerverletzt überlebte. Das ist ohne Frage tragisch, aber nicht die Schuld der LKW-Fahrerin (die mit leichten Verletzungen davon kam). Denn wie in §3 StVO nachzulesen ist: man hat seine Geschwindigkeit so zu wählen, daß man jederzeit im überschaubaren Bereich anzuhalten vermag. It’s not just a good idea, it’s the fucking law, bitches.

Und nein: natürlich mach ich das auch nicht immer. Mit dem Lastwagen schon einigermaßen — die Landescheinwerfer moderner Fernlaster reichen schon was weiter als die meines räudigen französischen Mittelklasse-Youngtimers, und der Abstandsregler nebst Notbremsassistent ist auch nicht auf sichtbares Licht angewiesen –, aber mit dem PKW fahr ich natürlich nachts auf der Autobahn schneller als 80.

Aber doch nicht auf einem Parkplatz!

Wer in ein stehendes Hindernis hämmert, erst recht wenn es auch noch reflektierende Rückstrahler und (heutzutage meistens auch schon) Konturmarkierungen aufweist, dem ist, es tut mir leid, beim besten Willen nicht mehr zu helfen. Das ist dann nix weiter als Darwin in Action — schade um die anzunehmenderweise unschuldigen mitfahrenden Opfer, hoffentlich hat der Vollhonk am Steuer des Vectra (o.ä.) da wenigstens was draus gelernt.

Bemerkenswert auch: “Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann auf der Autobahn zunächst einen Lkw überholt haben und dann auf den Parkplatz eingeschert sein.” Das klingt für mich nach einem dieser Schnell-noch-überholen-oh-da-ist-ja-schon-meine-Ausfahrt-Spinner, die uns ohnehin schon das Leben schwermachen. Probiert es mal aus: die letzten 500 oder auch 1000 Meter vor der Ausfahrt oder dem Parkplatz hinter einem LKW herzufahren tut gar nicht weh und dauert auch nicht so lange, wie man denkt!

Und nein, natürlich macht das das LKW-Parken auf Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen nicht besser. Das ist und bleibt gefährlicher Irrsinn — schließlich kann ja auch mal jemand auf der Autobahn ins Schleudern kommen oder nach rechts ausweichen müssen und dann in so einen Laster reinkacheln. Wenn der Reinkachelnde dann auch ein Laster ist, gibt das dann für den pennenden Fahrer u.U. auch kein böses, sondern gar kein Erwachen mehr. Dazu kommt, daß man zum Einfahren auf den Parkplatz mitunter schon auf der rechten Fahrspur stark verzögern muß, was natürlich erst recht saugefährlich ist für alle Beteiligten und auch die Unbeteiligten in der Nähe. Da ist etwas Fahrzeitüberschreitung sicherlich die bessere Wahl, wenn es nicht anders geht.

Aber den Schuh hat sich auch eher der Verkehrsminister anzuziehen, der ja letztlich dafür verantwortlich zu machen ist, daß der Parkplatzbau mit der Straßen-Güterverkehrs-Zunahme schon seit Jahrzehnten nicht mehr Schritt gehalten hat und auch jetzt, wo wieder ein wenig mehr gebaut wird, das Ausbautempo bei weitem nicht ausreicht.

Ich will die Kollegin, die da ihre Fuhre in die Schußlinie gestellt hat, nicht komplett absolvieren — natürlich ist das idiotisch, natürlich gehört und wird sowas bestraft. Aber in den Medien wird sie, wie immer bei dieser Art Unfall, als die nahezu Alleinschuldige dargestellt — und das, mit Verlaub, liebe Journalisten, ist absoluter Bullshit auf dem Niveau des ADAC, der noch in den 70er Jahren den Alleebäumen die Schuld an den vielen Landstraßen-Toten gab.

21. June 2017
Filed under: , Denk mal — Dieter Schlabonski @ 11:10

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Warum ist die Mehrzahl von Datenbank eigentlich Datenbanken wie in Raiffeisenbanken, die von Speicherbank (im Sinne von RAM) aber Speicherbänke wie in Parkbänke?

Weil es im Prinzip derselbe Unterschied ist.

Bei einer Speicherbank sagt man zu seinen Daten: So, hier ist dein Platz, setz dich und halt die Klappe, bis ich wiederkomme und dich abhole. Man weiß mit anderen Worten, was mit den Daten in der Zwischenzeit passiert: nix. Bei einer Datenbank hingegen sagt man: So, liebe Bank, hier sind meine Daten, nimm sie mal in deine Obhut — aber sei bitte darauf vorbereitet, daß ich irgendwann wiederkomme und sie wiederhaben will.

Was die Bank aber inzwischen mit den Daten macht, verrät sie einem nicht, genausowenig wie man weiß, was das Geldinstitut unterdessen mit der Kohle so anstellt. Man weiß nur: wenn man sie nicht wiederkriegt, wird man einen Riesen-Larry veranstalten.

15. June 2017
Filed under: , Denk mal, Umfragen — Dieter Schlabonski @ 12:10

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Wenn einem Politiker etwas Ungesetzliches vorgeworfen wird, gilt nicht wie bei normalen Menschen die Unschulds-, sondern im Gegenteil eine Schuldsvermutung.

Oder wann hast Du das letztemal bei Bekanntwerden solcher Vorwürfe gedacht: “NEIN! Der? Das kann ich mir ja überhaupt nicht vorstellen, bei einem so ehrlichen und integren Menschen!”

2. April 2017
Filed under: , Mit freundlichem Grinsen — Dieter Schlabonski @ 00:30

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Nein, niemand erwartet in einem Kaff wie Föhrste einen Bürgerpark von Braunschweiger Dimensionen. Und ja, natürlich ist das Bepflanzen einer “toten Ecke” zwischen Hauptstraße und Schallschutzmauer eine nette Sache. Aber etwas trostlos und verloren wirkt er dann doch …

buergerpark.jpg

… der Bürgerpark von Föhrste. Nein, das Kennzeichen des Golf ist nicht wegretuschiert, da stand tatsächlich ein abgemeldetes Auto am Park. Immerhin gibt es aber eine eigene Bushaltestelle, mit der grandiosen Linienauswahl …

buergerpark-schild.jpg

… entweder mit der 62 oder mit der 63 ins zwei Kilometer entfernte Alfeld fahren zu können.

Hach. Die Lichter der Großstadt.

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